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Der FC Bayern München steht unmittelbar vor der festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Nach einer erfolgreichen Leihe in der vergangenen Saison bestätigte Sportvorstand Max Eberl nun den bevorstehenden dauerhaften Transfer des senegalesischen Mittelfeldtalents an die Isar.

Zähes Ringen um das Mittelfeld-Juwel

In der abgelaufenen Spielzeit durfte der Youngster bereits viermal Bundesliga-Luft im Trikot des deutschen Rekordmeisters schnuppern und wusste dabei auf Anhieb zu überzeugen. Die sportliche Führung der Münchner strebte daraufhin eine feste Bindung des vielversprechenden Talents an. Obwohl sich der Weg zu einer endgültigen Einigung zunächst schwieriger als erhofft gestaltete, ist der Durchbruch am Verhandlungstisch nun gelungen.

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Medizincheck und Trainingslager warten

Von offizieller Seite gibt es bereits unmissverständliche Signale. „Es wird immer wahrscheinlicher. Es wird nicht mehr lange dauern“, erklärte Bayerns Sportvorstand Max Eberl auf den Stand der Verhandlungen angesprochen. Auch Sportdirektor Christoph Freund machte deutlich, dass man sich auf der absoluten Zielgeraden befinde und nur noch letzte Details zu klären seien.

Der Fahrplan für den afrikanischen Senkrechtstarter steht bereits: Am kommenden Montag wird Ndiaye die obligatorischen Leistungstests in München absolvieren, um direkt im Anschluss mit der Mannschaft in das Trainingslager an den Tegernsee zu reisen. Die fällige Ablösesumme an die Akademie Gambinos Stars Africa soll sich auf deutlich unter fünf Millionen Euro belaufen. Die Akademie aus Gambia kooperiert seit dem vergangenen Jahr über das Joint Venture Red&Gold Football eng mit dem FC Bayern und dem MLS-Franchise Los Angeles FC.

Vom FC Bayern auf die WM-Bühne

Wie steil die Entwicklungskurve des aufstrebenden Profis verläuft, zeigt ein Blick auf seine jüngste Nationalmannschaftskarriere. Dank seiner couragierten Einsätze für die Münchner schaffte es Ndiaye sensationell in den WM-Kader des Senegals. Bei der knappen 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Sechzehntelfinale gegen Belgien stand der Mittelfeldspieler für 24 Minuten auf dem Rasen – es war erst sein zweites Länderspiel überhaupt für die A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

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