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Der FC Bayern München steht unmittelbar vor der festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Das 18-jährige Mittelfeld-Talent, das bereits in der abgelaufenen Rückrunde auf Leihbasis für den deutschen Rekordmeister auflief, wechselt endgültig an die Isar und erfüllt damit einen ausdrücklichen Wunsch von Cheftrainer Vincent Kompany.

Günstiger Transfer aus der afrikanischen Partner-Akademie

Die Verantwortlichen in München treiben den Kauf des jungen Senkrechtstarters aktuell mit Hochdruck voran. Sportdirektor Christoph Freund zeigte sich hinsichtlich eines zeitnahen Vollzugs überaus optimistisch: „Letzte Details sind noch zu klären, aber ich gehe davon aus, dass er mit uns in die Saison startet.“ Der exakte Fahrplan für die kommenden Tage steht bereits: Ndiaye wird am Montag die obligatorischen Leistungstests an der Säbener Straße absolvieren und direkt im Anschluss zum Kader ins Trainingslager an den Tegernsee stoßen.

Finanziell entpuppt sich der Transfer als cleverer Schachzug der Münchner. Die fällige Ablösesumme an die Gambinos Stars Africa liegt dem Vernehmen nach deutlich unter der Marke von fünf Millionen Euro. Dieser Deal ist auch ein Resultat strategischer Weitsicht: Die Fußball-Akademie aus Gambia kooperiert bereits seit 2023 mit Red&Gold Football, dem Joint Venture des FC Bayern und dem US-amerikanischen MLS-Klub Los Angeles FC.

Neue Hierarchie: Ndiaye erbt den Kaderplatz von Goretzka

Sportlich tritt der 18-Jährige in große Fußstapfen. Dem Fachmagazin „kicker“ zufolge wird der Neuankömmling im Kader den Platz von Leon Goretzka einnehmen. Dass der Sprung ins kalte Wasser gelingen kann, deutete der Youngster bereits an: In der zurückliegenden Rückrunde sammelte er während seiner Leihe bereits vier Pflichtspieleinsätze unter Cheftrainer Vincent Kompany. Der Belgier gilt als einer der größten Befürworter und Förderer des dynamischen Mittelfeldspielers.

Die Mittelfeld-Zentrale des FC Bayern formiert sich in diesem Sommer somit spürbar neu. Das Grundgerüst bilden weiterhin Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic, die auf ihren Positionen gesetzt sein dürften. In der internen Hierarchie folgt dahinter das Eigengewächs Tom Bischof. Für den portugiesischen Routinier Joao Palhinha wird hingegen weiterhin ein Abnehmer gesucht, wenngleich dieser zuletzt öffentlich mit einem Verbleib in München kokettierte.

Den finalen Kaderplatz für Ndiaye machte derweil ein Abgang frei: Mit Noel Aseko verkaufte der FC Bayern erst kürzlich ein weiteres Mittelfeld-Juwel an Eintracht Frankfurt. Die klare Kommunikation der Bayern-Bosse führte letztlich zur Trennung. Nun ist der Weg frei für Bara Sapoko Ndiaye, der unter Kompany seine große Chance auf der Bundesliga-Bühne erhalten wird.

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