Real Madrid jagt Michael Olise vom FC Bayern – Experte warnt vor Streik
Real Madrid lockt Michael Olise: Ein Spanien-Experte warnt den FC Bayern München vor einem möglichen Transfer-Streik.
Während der FC Chelsea den bevorstehenden Abgang von Richard Olise offiziell bestätigt hat, sorgt der große Bruder an der Säbener Straße für klare Verhältnisse. Der FC Bayern München hat einen potenziellen Mega-Transfer von Michael Olise zu Real Madrid kategorisch ausgeschlossen.
Die Wege von Richard Olise und den Blues trennen sich. Wie der Londoner Klub am Mittwoch mitteilte, wird der 21-jährige Rechtsverteidiger den Verein mit Auslaufen seines Vertrags zum 30. Juni verlassen. Damit steht das Abwehrtalent im anstehenden Transferfenster ablösefrei auf dem Markt.
Für einen Einsatz in der Profimannschaft der Engländer reichte es nie ganz. Der gebürtige Londoner absolvierte stattdessen 40 Pflichtspiele für die U21-Auswahl des FC Chelsea. Nun muss sich der junge Defensivspieler auf die Suche nach einer neuen sportlichen Heimat machen, um den nächsten Schritt im Profifußball zu gehen.
Ganz anders stellt sich die sportliche Situation bei seinem älteren Bruder dar. Michael Olise hat den absoluten Durchbruch auf europäischem Top-Niveau längst geschafft. Der 24-Jährige blickt auf eine überragende Spielzeit beim deutschen Rekordmeister zurück, in der der rechte Flügelspieler beeindruckende 53 Torbeteiligungen – 22 eigene Treffer und 31 Vorlagen – beisteuerte.
Diese Fabel-Quote weckte unlängst das konkrete Interesse von Real Madrid. Die Königlichen hatten den Offensivstar angeblich als primäres Transferziel für den Sommer ausgemacht, eine gigantische Ablösesumme von rund 150 Millionen Euro stand im Raum. Doch die Münchener Führungsetage schob den Spekulationen unverzüglich einen Riegel vor.
Vereinspräsident Herbert Hainer formulierte ein deutliches Machtwort. Er betonte öffentlich, dass der französische Nationalspieler noch einen langfristigen Vertrag bis 2029 besitze und die Münchner kein Verkäuferverein seien. Ein Angebot von Real-Präsident Florentino Pérez könne sich dieser demnach schlichtweg sparen.
Die unmissverständliche Absage aus München hat direkte Auswirkungen auf das internationale Transferkarussell. Da die Bayern-Bosse die Tür für Verhandlungen komplett zugeschlagen haben, sahen sich die Verantwortlichen in Madrid gezwungen, ihre Strategie anzupassen.
Nach Informationen des Transfer-Experten Fabrizio Romano war es die klare Absicht von Madrid, den Münchner Leistungsträger zu verpflichten. Aufgrund der harten Haltung der Deutschen prüfen die Spanier nun andere Optionen und haben stattdessen Julián Álvarez vom Stadtrivalen Atlético ins Visier genommen.
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