FC Liverpool verpflichtet Samuel Martínez – Dortmund ausgestochen
Der FC Liverpool sichert sich das kolumbianische Top-Talent Samuel Martínez und sticht dabei Borussia Dortmund aus.
Das Rennen um Kennet Eichhorn spitzt sich zu. Der FC Liverpool hat konkrete Gespräche mit dem 16-jährigen Top-Talent von Hertha BSC aufgenommen und macht dem FC Bayern München sowie Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt mächtig Konkurrenz. Dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro könnte der junge Mittelfeldspieler Berlin noch in diesem Sommer verlassen.
Die Liste der Interessenten für das Berliner Eigengewächs liest sich mittlerweile wie das Who-is-Who des europäischen Spitzenfußballs. Wie der Pay-TV-Sender Sky unter Berufung auf englische Quellen berichtet, forcieren die Reds von der Anfield Road ihre Bemühungen massiv. Demnach haben bereits intensive und konkrete Verhandlungen über einen Wechsel des U-Nationalspielers auf die Insel stattgefunden.
Doch der FC Liverpool ist nicht das einzige englische Schwergewicht im Poker. Auch Manchester City hat die Fühler nach der Nachwuchshoffnung ausgestreckt. Der pikante Plan des englischen Vizemeisters sieht offenbar vor, das Juwel zu verpflichten und direkt für ein Jahr an Bayer Leverkusen auszuleihen, um ihm Spielpraxis in der Bundesliga zu garantieren. Die Werkself hingegen präferiert eine andere Lösung: Leverkusen möchte den Mittelfeldakteur am liebsten direkt und ohne den Umweg über Manchester fest verpflichten.
Dass die englische Transfer-Offensive in Süd- und Westdeutschland für Unruhe sorgt, liegt auf der Hand. Schließlich haben sowohl der FC Bayern München als auch der BVB das Ausnahmetalent längst auf dem Zettel. Die Verantwortlichen beider Top-Klubs machen aus ihrem Interesse keinen Hehl.
Münchens Sportvorstand Max Eberl erklärte kürzlich am Rande einer Veranstaltung vor dem DFB-Pokalfinale gewohnt deutlich: „Ich finde, wenn du Kenny Eichhorn siehst – und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen –, dann würden wir unseren Job nicht machen.“ Gleichzeitig verwies der Bayern-Boss darauf, dass man nun abwarten müsse, ob der Spieler in die Kaderplanung passe und welche Visionen das Management des Spielers verfolge.
Ähnlich angetan äußerte sich BVB-Sportdirektor Ole Book in einer Medienrunde über den 16-Jährigen. Der Dortmunder lobte vor allem die Anlagen des Youngsters: „Ich finde schon, dass er eine gewisse Kreativität hat. Wir kennen ihn gut, wir mögen ihn auch.“ Book betonte jedoch auch die namhafte Konkurrenz, die den Spieler ebenfalls auf dem Radar habe.
Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des begehrten Talents dürfte zeitnah fallen. Eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel ermöglicht dem Herthaner einen vorzeitigen Abschied in dieser Transferperiode. Die festgeschriebene Ablösesumme soll sich auf überschaubare zehn bis zwölf Millionen Euro belaufen – eine Summe, die weder für die Premier-League-Giganten noch für das deutsche Spitzen-Duo eine unüberwindbare Hürde darstellen dürfte.
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