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Nach überzeugenden Auftritten bei der Weltmeisterschaft zieht Felix Nmecha das Interesse europäischer Top-Klubs auf sich. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund forciert nun offenbar selbst einen vorzeitigen Abschied aus dem Ruhrgebiet. Wie englische Medien berichten, haben die Berater des 25-Jährigen damit begonnen, aktiv den Markt zu sondieren und potenzielle Abnehmer zu kontaktieren. Obwohl sich die Vertreter derzeit noch in der Abtastphase befinden, gilt der deutsche Nationalspieler als grundsätzlich offen für ein neues Kapitel.

Premier-League-Giganten bringen sich in Stellung

Als realistischste Ziele für den Achter kristallisieren sich derzeit Manchester United und der FC Liverpool heraus. Beide englischen Traditionsvereine suchen händeringend nach Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld und haben den Dortmunder auf dem Zettel. Darüber hinaus soll es bereits einen losen Austausch mit dem FC Arsenal, dem FC Chelsea und Manchester City gegeben haben, wenngleich der Bedarf bei diesen Klubs aktuell weniger konkret ausfällt.

Auch wenn laut Medienberichten sogar der amtierende Champions-League-Sieger Real Madrid zu den Bewunderern des pfeilschnellen Strategen zählt, präferiert Nmecha im Falle eines Wechsels eindeutig die englische Eliteliga. Ein Transfer auf die Insel hätte für den Ex-Wolfsburger einen besonderen Reiz.

Ablöse-Poker: BVB fordert angeblich 120 Millionen Euro

Ein Schnäppchen wird der Transfer für die finanzstarken Interessenten jedoch nicht. In Dortmund ist der Mittelfeldmann für die kommende Saison fest als Eckpfeiler eingeplant. Die BVB-Bosse rund um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken haben daher ein massives Preisschild an ihren Spieler gehängt: Unter einer Schmerzgrenze von 120 Millionen Euro ist Borussia Dortmund angeblich nicht gesprächsbereit.

Auf der Insel bewertet man die Situation allerdings anders. Englische Medienberichte spekulieren, dass ein Deal bereits für eine Summe um die 60 Millionen Euro über die Bühne gehen könnte. Pikant an der Vertragssituation: Nmecha hatte sein Arbeitspapier erst im März verlängert. Die darin verankerte Ausstiegsklausel, die ihm 2027 einen Wechsel für 80 Millionen Euro ermöglichen soll, greift in diesem Sommer jedoch noch nicht. Die Verhandlungsposition der Schwarz-Gelben ist somit extrem stark.

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