RB Leipzig blockiert Orbán-Transfer nach Saudi-Arabien wegen Koné-Verletzung
Ein Veto von RB Leipzig lässt den lukrativen Transfer von Willi Orbán nach Saudi-Arabien in letzter Sekunde platzen.
Nach seinem Abschied vom FC Barcelona ist Robert Lewandowski weiterhin auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Während der polnische Superstar zuletzt mit Manchester United in Verbindung gebracht wurde, führt die heißeste Spur nun in die Türkei: Der Istanbuler Traditionsklub Fenerbahce buhlt intensiv um den 37-Jährigen und möchte den Transfer schnellstmöglich fixieren.
Der Kampf um die Unterschrift des treffsicheren Angreifers nimmt Fahrt auf. Wie die türkische Zeitung Fanatik berichtet, steht der Ex-Barca-Profi ganz weit oben auf der Wunschliste von Fenerbahce. Er gilt dort als primäre Alternative zu BVB-Star Serhou Guirassy. Sollte der Istanbuler Klub den Dortmunder nicht verpflichten können, will man sofort bei Lewandowski zuschlagen. Um im Transfer-Poker eine optimale Ausgangsposition zu haben, wurde dem Torjäger dem Vernehmen nach sogar bereits ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegt.
Bei den aktuellen Meldungen aus der Türkei ist jedoch eine gewisse Vorsicht geboten. Fenerbahce hält in wenigen Tagen seine Präsidentschaftswahlen ab, bei denen die Kandidaten Hakan Safi und Aziz Yıldırım gegeneinander antreten. Im Kampf um die Gunst der Anhänger überbieten sich beide derzeit mit spektakulären Transfer-Versprechen. Der Name des langjährigen Bundesliga-Stürmers ist in diesem hitzigen Wahlkampf ein äußerst werbewirksames Mittel, um Eindruck zu hinterlassen.
Unabhängig von den sportpolitischen Machtkämpfen in Istanbul mangelt es dem vereinslosen Angreifer nicht an Optionen. Neben europäischen Schwergewichten wie Juventus Turin und Manchester United gab es zuletzt auch Interesse aus Saudi-Arabien und den USA. Der polnische Nationalspieler selbst hatte kurz nach Saisonende in Spanien durchklingen lassen, dass er sich zum Herbst seiner Karriere auch einen Wechsel in eine kleinere Liga vorstellen könne.
Wann genau der Pole seine wohl letzte große sportliche Entscheidung trifft, bleibt abzuwarten. Insider rechnen jedoch fest damit, dass er seinen neuen Verein noch vor dem Beginn der WM offiziell bekanntgeben wird.
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