Die SpVgg Greuther Fürth hat am 23. Spieltag der 2. Bundesliga ein vitales Lebenszeichen gesendet. Im heimischen Sportpark Ronhof besiegten die Franken am Freitagabend Arminia Bielefeld mit 2:1 (1:1) und kletterten durch den Erfolg vorerst vom letzten Tabellenplatz auf den vorletzten Rang.

Blitzstart durch Hrgota und Entscheidung durch Srbeny

Vor 10.990 Zuschauern legte das Kleeblatt einen Traumstart hin. Bereits in der 4. Spielminute nutzte Kapitän Branimir Hrgota einen weiten Einwurf von Jannik Dehm und köpfte zur frühen Führung ein. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 markierte Dennis Srbeny kurz nach dem Seitenwechsel (53.). Dabei bewies Trainer Heiko Vogel ein goldenes Händchen mit seinen Wechseln: Der Joker Noel Futkeu leistete die perfekte Vorarbeit, sodass Srbeny den Ball nur noch einschieben musste. Mit viel Leidenschaft erarbeiteten sich die Gastgeber den ersten Heimsieg seit Anfang November.

Defensive bleibt die Achillesferse der Franken

Trotz des wichtigen Dreiers zeigte sich erneut das defensive Kardinalproblem der Fürther. Während die Offensive mit nun 34 Saisontoren durchaus ihre Ligatauglichkeit beweist, bleibt der Abwehrverbund anfällig. Der zwischenzeitliche Ausgleich resultierte aus einer Standardsituation: Robin Knoche, der früher für den Erzrivalen aus Nürnberg auflief, kam in der 19. Minute nach einer Ecke völlig unbedrängt zum Kopfball. Es war bereits das 54. Gegentor, das die Vogel-Elf in dieser Saison hinnehmen musste.

Bielefeld verpasst den Sprung ins Mittelfeld

Für die Gäste aus Ostwestfalen stellt die Niederlage einen herben Rückschlag dar. Die Arminia rannte zwar in der Schlussphase an, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie verpassten es die Bielefelder, sich weiter von der gefährlichen Abstiegszone abzusetzen. Fürth hingegen schöpft neue Hoffnung und zieht die Konkurrenz im Tabellenkeller wieder enger zusammen.

Verwandte Beiträge