DFB Pokal: Wer folgt Leverkusen und Stuttgart ins Halbfinale?
Herthas große Sehnsucht vom Heimfinale Stuttgart und Leverkusen haben ihre Viertelfinal-Aufgaben bereits in der vergangenen Woche gelöst und sich jeweils...
Die Partie begann intensiv. Bereits nach sieben Minuten jubelte das Olympiastadion, doch Hertha-Kapitän Fabian Reese hatte einen Abstauber ins Tor gestochert, nachdem Julian Eitschberger bei der Hereingabe im Abseits gestanden hatte. Die frühe Führung zählte nicht.
Hertha setzte in der Folge auf Umschaltmomente und kam mehrfach ins letzte Drittel, ohne zwingend zu werden. Die klareren Chancen gehörten zunächst dem Favoriten aus dem Breisgau. Ex-Herthaner Derry Scherhant (20.) hätte die Führung für den Sportclub erzielen müssen, scheiterte jedoch an Hertha-Keeper Tjark Ernst, der stark reagierte. Kurz vor der Pause vergab Linus Gechter per Kopf (45.), auf der Gegenseite parierte Ernst gegen Yuito Suzuki (45.+2).
Nach dem Seitenwechsel blieb es zäh. Freiburg tat sich im Spielaufbau schwer, Hertha verteidigte kompakt und sammelte Standards. Die größte Gelegenheit im zweiten Durchgang vergab Vincenzo Grifo (69.), dessen Abschluss Marton Dardai in höchster Not abgrätschte. Vorsicht prägte lange das Spiel, eine Entscheidung fiel folgerichtig erst in der Verlängerung.
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In der Verlängerung nahm das Spiel abrupt Fahrt auf. Michael Cuisance vergab in der 94. Minute Herthas bis dahin beste Möglichkeit, als er an Florian Müller scheiterte, der den Vorzug vor Stammtorwart Noah Atubolu erhalten hatte. Es wurde wild.
.Ein missratener Rückpass von Linus Gechter brachte Hertha ins Wanken, Suzuki reagierte am schnellsten und schob in der 96. Minute zur verdeinten Freiburger Führung ein. Ein Aussetzer, der die Partie nachhaltig veränderte.
Reese sorgte in der 104. Minute mit einem Treffer aus etwa 20 Metern für den Ausgleich. Hertha war wieder im Spiel, doch Cuisance ließ die nächste klare Chance ungenutzt. Nach 120 Minuten stand es 1:1, die Entscheidung fiel vom Punkt.
Vom Punkt zeigten sich die Freiburger nervenstark und verwandelten ihre ersten fünf Versuche. Florian Müller wurde zur Schlüsselfigur: Der SC-Keeper parierte zunächst gegen Cuisance und hielt schließlich den entscheidenden Strafstoß von Pascal Klemens. Mit dem 5:4 im Elfmeterschießen folgt Freiburg nun dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen, die bereits in der Vorwoche in die Vorschlussrunde eingezogen waren.
„Heute war alles dabei, es war ein geiles Spiel. Es macht mich stolz, dass ich der Mannschaft in so einem wichtigen Spiel helfen konnte“, sagte der Matchwinner nach Abpfiff.
„Schöner geht es nicht, wir haben Erinnerungen an dieses Stadion“, sagte SC-Kapitän Christian Günter bei Sky mit Blick auf das verlorene Finale 2022 gegen RB Leipzig, ebenfalls im Elfmeterschießen. Nun fehlt den Breisgauern nur noch ein Sieg zum erneuten Einzug ins Endspiel. 2023 hatte Freiburg zuletzt das Halbfinale erreicht.
Für die Berliner platzt der Traum vom Endspiel im Olympiastadion. Statt eines historischen Abends bleibt das Viertelfinale die Endstation. Mit dem Aus scheidet auch der letzte Zweitligist aus, im Wettbewerb stehen nur noch Teams aus der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga.
Der Fokus richtet sich nun voll auf die 2. Bundesliga. Der Aufstieg gilt als nahezu alternativlos, um die Saison zu retten. Aktuell liegen die Berliner 5 Punkte hinter dem Relegationsplatz. Der Auftritt im Pokal zeigt, dass die Mannschaft große Spiele kann, einzig die Erträge fehlen.
Das letzte Viertelfinalduell im DFB-Pokal steigt heute Abend um 20.45 Uhr in der Allianz Arena. Dort empfängt der FC Bayern München den RB Leipzig. Übertragen wird die Partie live in der ARD sowie bei Sky und WOW.
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