Holstein Kiel hat auf die anhaltende sportliche Krise reagiert und Cheftrainer Marcel Rapp mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Die Verantwortlichen der KSV zogen damit die Konsequenzen aus der jüngsten Negativserie, die im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC ihren vorläufigen Tiefpunkt fand.

1:3-Niederlage in Karlsruhe als Auslöser

Das Fass zum Überlaufen brachte laut übereinstimmenden Medienberichten die 1:3-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Karlsruher SC. Für die „Störche“ war es ein weiterer Rückschlag in einer Phase, in der die Mannschaft kaum noch sportliche Argumente für eine Weiterbeschäftigung des Übungsleiters liefern konnte. Die Vereinsführung sah sich nach dem schwachen Auftritt im Wildparkstadion offenbar gezwungen, unverzüglich zu handeln, um den Abwärtstrend zu stoppen.

Fünf Pleiten in Folge: Keine Trendwende in Sicht

Die Trennung hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Unter der Leitung von Marcel Rapp kassierte der Nordklub zuletzt fünf Niederlagen in Serie. Diese anhaltende Talfahrt sorgte für wachsende Unruhe im Umfeld des Vereins. Trotz verschiedener taktischer Anpassungsversuche gelang es dem 45-Jährigen nicht mehr, das Ruder herumzureißen und die nötigen Punkte einzufahren.

Reaktion auf die sportliche Talfahrt

Mit der Freistellung hofft Holstein Kiel nun auf den berühmten neuen Impuls von der Seitenlinie. Die Entscheidung unterstreicht den Ernst der Lage an der Förde. Wer die Nachfolge von Rapp antreten wird oder ob zunächst eine interne Interimslösung greift, wurde im ersten Schritt der Bekanntgabe noch nicht thematisiert. Klar ist jedoch: Der Verein will mit dieser drastischen Maßnahme den freien Fall in der Tabelle stoppen.

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