5

Jürgen Klopp steht kurz vor dem Engagement als neuer Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Nun hat der 57-Jährige in einem persönlichen Gespräch einen klaren Wunsch geäußert: Er will, dass DFB-Sportdirektor Rudi Völler mindestens bis zur Europameisterschaft 2028 im Amt bleibt.

Noch fehlen die finalen Unterschriften, doch hinter den Kulissen des Deutschen Fußball-Bundes werden bereits eifrig die Weichen für die Zukunft gestellt. Der designierte Nachfolger von Julian Nagelsmann hat dabei genaue Vorstellungen von seinem künftigen Arbeitsumfeld. Wie aus einem aktuellen Bericht der Bild hervorgeht, hat Jürgen Klopp den direkten Kontakt zu Rudi Völler gesucht. Die Botschaft des ehemaligen Liverpool-Coaches war eindeutig: Er wünscht sich das DFB-Urgestein als starken Partner an seiner Seite, um die Nationalmannschaft erfolgreich zur EM 2028 zu führen.

Passend zum Thema

Rückendeckung von Watzke – Völlers Erfahrung im Fokus

Mit seinem Vorstoß rennt der künftige Bundestrainer beim Verband offene Türen ein. Auch DFB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der aktuell in die USA reist, um die finalen Verhandlungen mit Klopp zu führen, spricht sich vehement für eine Vertragsverlängerung des Sportdirektors aus.

Im Gespräch mit dem ZDF betonte Watzke, dass er zwar primär für sich spreche, damit aber das Stimmungsbild vieler DFB-Verantwortlicher treffe. Das klare Ziel sei es, die Zusammenarbeit mit Völler fortzusetzen. Besonders dessen immense Erfahrung und seine umgängliche Art machen ihn zu einem unverzichtbaren Baustein in der sportlichen Führungsebene.

Gedanken an DFB-Rücktritt? Völlers geänderte Rolle

Trotz der Wertschätzung von höchster Stelle schien Völlers Verbleib zuletzt keineswegs gesichert. Der 64-Jährige hatte den Posten im Februar 2023 angetreten und galt als wesentlicher Treiber hinter der Verpflichtung von Julian Nagelsmann. Für den jungen Ex-Coach fungierte der Weltmeister von 1990 als wichtiger Mentor und schützender Puffer gegenüber der Öffentlichkeit.

Mit der bevorstehenden Ankunft eines gestandenen Welttrainers wie Klopp ändert sich diese Dynamik grundlegend. Ein erfahrener Mann wie Klopp benötigt keinen klassischen Schutzpatron, was Völler Berichten zufolge über einen vorzeitigen Rücktritt nachdenken ließ. Er wolle sich nicht an sein Amt klammern, falls er das Gefühl habe, nicht mehr gebraucht zu werden. Die jüngste Intervention von Klopp dürfte diese Bedenken nun jedoch zerstreut haben. Der künftige Nationaltrainer hat klar signalisiert, dass Völlers Expertise entscheidend ist, um das DFB-Team langfristig wieder in die absolute Weltspitze zu führen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?