Borussia Dortmund will Achtelfinale buchen – Voller Fokus auf Bergamo
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Spielberater Volker Struth hat neue Einblicke in die gescheiterte Rückkehr von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern München gegeben. Im Podcast "Phrasenmäher" bestätigte der Agent konkrete Gespräche im Frühjahr 2024 und erklärte, warum der 37-Jährige dem Rekordmeister trotz Interesses von Uli Hoeneß letztlich eine Absage erteilte.
Im Frühjahr 2024 befand sich der FC Bayern auf der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Tuchel. Volker Struth hatte eine erneute Kontaktaufnahme der Münchner bereits geahnt. "Ich hatte es in den Eiern und wusste, dass sie noch mal kommen würden – und so war es auch", berichtete der 59-Jährige offen. Tatsächlich meldete sich Sportvorstand Max Eberl beim Management des Nationaltrainers.
Daraufhin kam es zu einem Gipfeltreffen in München. Struth und sein Partner Sascha Breese saßen mit Eberl und dem Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen am Verhandlungstisch. Julian Nagelsmann selbst nahm an diesen Gesprächen nicht teil. Er hatte sein Management jedoch explizit darum gebeten, das Thema "ganz sensibel" zu behandeln, um keine Unruhe in die Nationalmannschaft zu bringen.
Der Zeitpunkt der Avancen war für den DFB-Coach denkbar ungünstig. Nach den erfolgreichen Länderspielen gegen Frankreich (2:0) und die Niederlande (2:1) im März wollte Nagelsmann die aufkeimende Euphorie nicht gefährden. "Die Stimmung vor der Heim-EM nahm langsam richtig Fahrt auf. Dass man überhaupt Gespräche führt, hätte schon eine Gefahr für die EM werden können", erklärte Struth die Bedenken.
Neben der Verantwortung für das DFB-Team spielte auch die emotionale Ebene eine Rolle. Die Art und Weise seiner Entlassung im März 2023 hatte Spuren hinterlassen. Laut Struth saß der "Stachel auch noch ein bisschen tief", was die Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflusste.
Interessanterweise war es Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der sich als Fürsprecher einer Rückholaktion positionierte. Struth verriet, dass Hoeneß ihn persönlich angerufen habe. Der Patriarch räumte ein, dass die damalige Trennung "nicht bayern-like" verlaufen sei und er eine Rückkehr begrüßen würde.
Dass Nagelsmann durchaus über das Angebot nachdachte, bestätigte auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler. In einem Interview mit dem Schweizer "Blick" gab der Weltmeister von 1990 zu: "Den Bayern zu beweisen, dass er es dort halt doch kann, das hat ihn gereizt, ja. Da hat er ein wenig gewackelt." Am Ende entschied sich der gebürtige Landsberger jedoch für eine Vertragsverlängerung beim DFB und gegen ein schnelles Comeback an der Säbener Straße.
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