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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach der Weltmeisterschaft deutliche Worte in Richtung Jamal Musiala gerichtet. Der 23-jährige Offensivspieler des FC Bayern München müsse seine langwierige Verletzung endlich ausblenden, um im enormen Münchner Konkurrenzkampf nicht den Kürzeren zu ziehen.

Nach WM-Enttäuschung: Der Kopf muss frei werden

Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada konnte Jamal Musiala die enormen Erwartungen nicht vollends erfüllen. Obwohl Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann in allen vier Partien auf den begnadeten Techniker setzte, sprang lediglich beim 7:1-Erfolg gegen Underdog Curacao ein Treffer heraus. Die Nachwehen seiner schweren Verletzung, die er sich im Sommer 2025 bei der Klub-WM zugezogen hatte und die ihn ein halbes Jahr pausieren ließ, waren offensichtlich noch spürbar.

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Für Lothar Matthäus darf diese Leidenszeit nun jedoch nicht mehr als Begründung für Leistungsschwankungen dienen. In seiner aktuellen Sky-Kolumne unterstrich der TV-Experte: „Irgendwann ist es vorbei mit der schweren Verletzung, die er sich vor über einem Jahr zugezogen hat. Diese muss er nun endgültig aus dem Kopf bekommen.“ In der vergangenen Bundesliga-Rückrunde reichte es für Musiala bei drei Toren und vier Vorlagen nur zu einem einzigen Einsatz über die vollen 90 Minuten.

Enormer Konkurrenzkampf unter Kompany in München

Der Druck auf den deutschen Nationalspieler wächst, denn der Kader des deutschen Rekordmeisters ist in der Offensive hochkarätig besetzt. Wenn der Youngster nicht bald zu seiner alten Leichtigkeit zurückfindet, droht ihm eine Reservistenrolle. „Das ist jetzt ganz wichtig, sonst wird er wahrscheinlich aufgrund der großen Konkurrenz sehr viele Spiele von der Bank machen“, warnte Matthäus eindringlich.

Trainer Vincent Kompany hat in der vordersten Reihe die Qual der Wahl. Serge Gnabry und Star-Stürmer Harry Kane haben bereits bewiesen, dass sie blendend miteinander harmonieren. Zudem drängen Akteure wie Michael Olise auf die Spielmacher-Position, was den Konkurrenzkampf weiter anheizt. Matthäus zieht ein klares Fazit für die kommenden Wochen: „Musiala hat zum Saisonende bei Bayern gute Ansätze gehabt, auch bei der WM waren gute Ansätze vorhanden. Aber es gibt jetzt keine Ausreden mehr.“

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