Per Mertesacker verhandelt mit DFB über Posten als Geschäftsführer
Per Mertesacker bestätigt Verhandlungen mit dem DFB. Der Weltmeister könnte als Geschäftsführer auf Andreas Rettig folgen.
Nach dem ernüchternden Aus im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft in Nordamerika und dem anschließenden Rücktritt von Julian Nagelsmann reißt die Kritik am ehemaligen Bundestrainer nicht ab. MagentaTV-Kommentator Christian Straßburger erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Ex-Coach und bemängelt dessen öffentliches Auftreten während des Turniers in den USA drastisch.
Der Ursprung des Unmuts liegt dabei nicht nur in der sportlichen Talfahrt der deutschen Nationalmannschaft, sondern vor allem im Umgangston des Ex-Trainers. Im Podcast Stammplatz ließ Straßburger tief blicken und zeichnete das Bild eines Übungsleiters, der die Verbindung zu seiner Aufgabe verloren hatte. Laut dem Journalisten habe der ehemalige Bayern-Coach keine Freude mehr ausgestrahlt und wirkte stattdessen zunehmend destruktiv und genervt.
Besonders der Umgang mit den Medienvertretern vor Ort stieß bitter auf. So habe der 37-Jährige anwesende Kollegen bei alltäglichen Nachfragen auflaufen lassen und für blöd verkauft. Ein solches Verhalten bewertete Straßburger unmissverständlich als respektlos und unverschämt.
Doch die Kritik richtet sich nicht allein gegen den zurückgetretenen Cheftrainer. Auch der Deutsche Fußball-Bund rückt massiv ins Zentrum des Sturms. Der Verband habe den Trainer viel zu lange ungestört schalten und walten lassen. Es fehle an einer klaren Verantwortungsübernahme für das frühe Scheitern bei der Endrunde sowie für die enttäuschenden Resultate vergangener Turniere. Straßburger fordert hierbei ein schonungsloses Umdenken in der Führungsriege.
Die Hoffnungen auf eine sportliche Wiedergeburt ruhen nun bekanntermaßen auf Jürgen Klopp. Der charismatische Erfolgstrainer gilt als Wunschlösung und perfekter Nachfolger, um die Nationalelf zurück in die Erfolgsspur zu führen. Doch auch hier mahnen Beobachter zur Vorsicht: Ein einfaches Pflaster auf die offenen Wunden des Verbandes wird nicht ausreichen.
Damit der Neuanfang gelingt, sei es unabdingbar, dass der DFB tiefgreifende strukturelle Maßnahmen ergreift und bei der Entwicklung der Nationalmannschaft vollumfänglich an dem Konzept zieht, welches der neue starke Mann an der Seitenlinie etablieren möchte.
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