Eintracht Frankfurt fordert Millionen – Can Uzun sagt Galatasaray ab
Can Uzun hat sich gegen einen Wechsel zu Galatasaray entschieden, doch Eintracht Frankfurt verhandelt mit weiteren Klubs.
Markus Krösche hat eine endgültige Entscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen. Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt erteilt dem italienischen Schwergewicht AC Milan eine klare Absage und bleibt den Hessen erhalten.
Nach Tagen intensiver Spekulationen herrscht am Main nun Klarheit. Der 45-jährige Funktionär hat ein lukratives Angebot aus der kriselnden Serie A abgelehnt und sich für eine langfristige Zukunft bei der SGE entschieden. Die Vereinsführung wurde über diesen Entschluss bereits informiert. Damit endet ein wochenlanges Wechseltheater, das durch das anfängliche Schweigen des Managers zusätzlich befeuert wurde.
Dem Vernehmen nach boten die Italiener dem Erfolgsmanager einen stark dotierten Mehrjahresvertrag an. In Mailand hätte er als Head of Football die alleinige Hauptverantwortung für den gesamten sportlichen Bereich übernommen. Doch nicht nur der Sportvorstand bleibt dem Bundesligisten treu: Auch Sportdirektor Timmo Hardung, der als sicherer Begleiter im Falle eines Wechsels nach Italien galt, wird seine Arbeit bei der Eintracht fortsetzen.
Die Gerüchteküche brodelte zuletzt gewaltig. Italienische Transfer-Insider vermeldeten fälschlicherweise sogar schon eine angebliche mündliche Einigung zwischen dem Ex-Profi und dem Champions-League-Sieger von 2007. Diesen Berichten trat die Führungsspitze der Frankfurter nun entschieden entgegen. Gegenüber der Bild-Zeitung stellte ein Vereinsvertreter klar, dass es von Seiten der Mailänder keinerlei offizielle Kontaktaufnahme gegeben habe.
Nach interner Rücksprache gibt es zudem keinen Hinweis darauf, dass der Manager seinen bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig auflösen möchte. Zwar soll das Arbeitspapier des 45-Jährigen eine Ausstiegsklausel beinhalten, diese hat für den laufenden Transfersommer jedoch ihre Gültigkeit verloren. Ein Wechsel hätte die Rossoneri somit eine teure, frei verhandelbare Ablösesumme gekostet. Nun kann die SGE die Kaderplanung für die kommende Spielzeit mit ihrem bewährten Duo ungestört vorantreiben.
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