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Weltmeister Per Mertesacker wechselt in die Führungsetage des Deutschen Fußball-Bundes. Der ehemalige Nationalspieler steht unmittelbar vor der Vertragsunterschrift als neuer Geschäftsführer Sport und tritt damit die Nachfolge von Andreas Rettig an.

Vom TV-Experten zum DFB-Entscheider

Was sich bereits in den vergangenen Monaten andeutete, wird nun Realität. Der Ex-Arsenal-Profi hatte aus seinen Ambitionen zuletzt kein Geheimnis gemacht und sich bei seinen Auftritten als TV-Experte offensiv für eine leitende Rolle beim Verband in Stellung gebracht. Nun bekommt der 104-fache Nationalspieler die Chance, seine Vorstellungen auf höchster Ebene in die Tat umzusetzen. Mertesacker bringt für diese Schlüsselposition wertvolle Erfahrung aus England mit, wo er in den vergangenen Jahren überaus erfolgreich die Nachwuchsakademie der Gunners in London leitete.

Fokus auf die Jugend: Das Spanien-Modell als Vorbild

In seiner neuen Funktion wartet auf den Defensivspezialisten eine gewaltige strategische Aufgabe. Die Position des Geschäftsführers Sport umfasst maßgeblich die strukturelle Neuausrichtung der U-Nationalmannschaften. Der DFB erhofft sich von dem gebürtigen Hannoveraner eine ganzheitliche Ausbildungsvision sowie ein durchgehendes taktisches Konzept, das deutsche Top-Talente wieder reibungslos und besser auf die A-Nationalmannschaft vorbereitet.

Darüber hinaus steht die Entwicklung des eigenen Trainerstabs im Mittelpunkt seiner Agenda. Das langfristige Ziel des Verbandes ist es, ähnlich wie das Erfolgsmodell in Spanien, künftige Bundestrainer wieder direkt aus dem eigenen DFB-Kosmos zu rekrutieren. Mit Mertesacker an der sportlichen Spitze soll die Arbeit als Nachwuchscoach beim DFB wieder zu einer der attraktivsten Adressen im europäischen Spitzenfußball werden.

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