Schalke-Coup zahlt sich aus: 10.000 Trikots finanzieren Džeko Grundgehalt
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Mit 29 Punkten aus 26 Spielen sind die Tottenham Hotspur auf Rang 16 abgerutscht, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur fünf Zähler. Aus den vergangenen 17 Ligapartien resultierten lediglich zwei Siege, zuletzt blieb Tottenham acht Spiele in Folge ohne Erfolg.
Nach dem Aus im FA Cup gegen Aston Villa steht am kommenden Wochenende kein Pflichtspiel an, aus Sicht des Klubs ein günstiger Zeitpunkt für den Trainerwechsel.
In der Mitteilung des Vereins heißt es: „Während seiner Zeit hat Thomas Einsatz und Engagement bewiesen. Aufgrund der Ergebnisse und Leistungen hat der Vorstand jedoch beschlossen, dass ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt der Saison notwendig ist.“
Frank hatte nach der Niederlage gegen Newcastle auf die Frage nach einer möglichen Entlassung noch gesagt: „Ich habe mit den Eigentümern gesprochen, also nein.“ Kurz darauf schufen die Verantwortlichen intern Fakten.
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Der Däne war erst im Sommer 2025 von Brentford gekommen, wo er sieben Jahre erfolgreich gearbeitet hatte. Tottenham zahlte dem Vernehmen nach rund zehn Millionen Pfund Ablöse, sein Vertrag war bis 2028 datiert. Frank trat die Nachfolge von Ange Postecoglou an, den die Nordlondoner trotz des Gewinns der Europa League und des ersten Titels seit dem Ligapokalsieg 2009 freigestellt hatten.
Franks Start verlief vielversprechend, unter anderem mit einem 2:0-Erfolg bei Manchester City. Doch die anfängliche Euphorie wich schnell Ernüchterung. Die Stimmung im Umfeld kippte spürbar, schon vor dem Heimspiel gegen Dortmund forderten Teile der Fans lautstark die Entlassung des Trainers.
International präsentierten sich die Spurs stabiler. Mit einem 2:0 gegen Borussia Dortmund und einem 2:0 bei Eintracht Frankfurt zum Abschluss der Ligaphase der Champions League sicherte sich Tottenham überraschend Rang vier und vermied damit die Play-offs. Der europäische Auftritt steht jedoch im klaren Kontrast zur Liga-Talfahrt.
Abseits des Rasens sorgte ein Vorfall Anfang Januar für Irritationen. Vor der Partie in Bournemouth trank Frank Kaffee aus einem Becher mit Arsenal-Logo. Die Bilder verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. „Ich habe es definitiv nicht bemerkt. Es wäre total dumm von mir, den Becher zu nehmen, wenn ich es gewusst hätte“, sagte der 52-Jährige später. Überreicht worden sei ihm der Becher von einem Mitarbeiter des Heimklubs.
Die öffentliche Kritik von Kapitän Cristian Romero an der Transferpolitik verstärkte den Eindruck einer angespannten Gesamtsituation.
Wer die Mannschaft dauerhaft übernehmen wird, ist noch offen. Der erste Einsatz des neuen Trainers steht am 22. Februar an, ausgerechnet im Nord-Londonderby gegen den bei den Fans verhassten Tabellenführer Arsenal im Tottenham Hotspur Stadium.
Die Ausgangslage für den Neuen ist klar: Statt um internationale Plätze geht es für die Spurs um jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg.
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