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Der pfeilschnelle Flügelstürmer Yan Diomande steht vor einem spektakulären Wechsel von RB Leipzig zu Paris Saint-Germain. Während sich der 19-jährige ivorische Nationalspieler mit dem amtierenden Champions-League-Sieger bereits über einen langfristigen Vertrag einig ist, fordern die Sachsen eine historische Ablösesumme von 130 Millionen Euro. Eine finale Einigung zwischen den beiden Klubs steht noch aus.

Liverpool ausgestochen: Paris lockt mit Titeln

In den vergangenen Wochen versuchte der FC Liverpool intensiv, den Shootingstar auf die Insel zu lotsen. Ein Angebot über 100 Millionen Euro lehnte die Leipziger Führungsetage jedoch ab. Offenbar ohnehin vergebens, denn der Spieler favorisiert einen Wechsel in die französische Hauptstadt. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat sich die Spielerseite mit PSG auf einen Kontrakt bis 2031 verständigt. Die Pariser locken mit maximalen sportlichen Perspektiven: Die Hauptstädter gewannen in den vergangenen zehn Jahren achtmal die nationale Meisterschaft und verteidigten zuletzt als erst zweiter Klub überhaupt die Champions-League-Trophäe. Zudem spielt dort mit Ousmane Dembélé der amtierende Ballon-d'Or-Sieger – eine individuelle Auszeichnung, die auch der ambitionierte Linksaußen langfristig anstrebt.

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Historische Forderung: Leipzig winkt ein Transfer-Rekord

RB Leipzig versuchte zuletzt, den ohnehin bis 2030 datierten Vertrag mit Diomande zu verbesserten Bezügen zu verlängern. Da der Abgang nun jedoch unaufhaltsam scheint, ruft der Bundesligist einen astronomischen Preis auf. 130 Millionen Euro verlangen die Sachsen für ihr Offensivjuwel. Sollte Paris diese Summe auf den Tisch legen, würde Diomande teurer werden als Superstars wie Jude Bellingham oder Florian Wirtz. Gleichzeitig würde der Rekord der Leipziger pulverisiert, der seit dem 90-Millionen-Wechsel von Josko Gvardiol zu Manchester City im Jahr 2023 Bestand hat.

Diese immense Forderung kommt nicht von ungefähr. Der Offensivmann, der erst für 20 Millionen Euro aus der zweiten spanischen Liga verpflichtet wurde, legte eine atemberaubende Debütsaison hin. Mit zwölf Toren und neun Vorlagen in 33 Ligaspielen explodierte sein Marktwert auf 90 Millionen Euro. Weltweit verzeichnete kein anderer Profi in diesem Zeitraum einen derartigen Wertzuwachs.

Harter Konkurrenzkampf an der Seine

Sollte der Mega-Transfer über die Bühne gehen, erwartet den Ivorer in Paris ein enormer Konkurrenzkampf. Auf seiner Stammposition auf dem linken Flügel ist aktuell Khvicha Kvaratskhelia gesetzt, der maßgeblichen Anteil am jüngsten Triumph in der Königsklasse hatte. Dahinter lauert zudem der französische Nationalspieler Bradley Barcola. Weicht er auf die rechte Außenbahn aus, droht ein Duell um Spielminuten mit Désiré Doué. Bevor sich der 19-Jährige jedoch dem Vereinsfußball widmet, gilt sein voller Fokus der Nationalmannschaft: Aktuell steht er mit der Elfenbeinküste im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft und trifft dort auf Norwegen.

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