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Yan Diomande hält seine Zukunft bei RB Leipzig angesichts massiven Interesses europäischer Spitzenklubs bewusst offen. Nach einer überragenden Debütsaison in der Bundesliga schließt der 19-jährige Flügelspieler einen Transfer nicht mehr aus, während der FC Liverpool offenbar ein Rekordangebot von bis zu 120 Millionen Euro vorbereitet.

FC Liverpool erhöht den Druck im Transferpoker

In seiner ersten Spielzeit im deutschen Oberhaus schlug Diomande voll ein. Mit 13 Toren und zehn Vorlagen in 36 Pflichtspielen spielte sich der Youngster direkt in die Notizbücher der internationalen Fußballelite. Neben dem FC Bayern München haben auch Paris Saint-Germain, der FC Chelsea und Real Madrid ihre Fühler ausgestreckt. Am konkretesten wird es jedoch auf der Insel: Der FC Liverpool intensiviert seine Bemühungen massiv.

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Nachdem die Sachsen eine erste Offerte der Reds in Höhe von 100 Millionen Euro umgehend abgelehnt haben sollen, bereitet der englische Spitzenklub laut aktuellen Berichten nun ein verbessertes Angebot vor. Im Raum steht eine astronomische Summe von bis zu 120 Millionen Euro. Die Verantwortlichen an der Anfield Road sind dem Vernehmen nach bereits über die Gehaltsvorstellungen des Spielers im Bilde und sehen bei der Umsetzung keine unüberwindbaren Hürden.

Diomande äußert sich zu seiner sportlichen Zukunft

Der ivorische Nationalspieler selbst gießt derweil weiteres Öl ins Feuer der Spekulationen. Im Anschluss an einen 2:0-Sieg gegen Curacao am Donnerstag wich er Fragen nach seinem künftigen Arbeitgeber aus. Auf die direkte Nachfrage, für wen er in der kommenden Spielzeit auflaufen werde, entgegnete der pfeilschnelle Angreifer schlicht, dass er das noch nicht wisse.

Er verschwende aktuell keine Gedanken an die Zeit nach der Weltmeisterschaft und wolle in Ruhe abwarten, wie sich die Situation entwickle. Ein klares Bekenntnis zu seinem aktuellen Arbeitgeber aus Sachsen vermied der heftig umworbene Shootingstar damit konsequent.

RB Leipzig kämpft um Vertragsverlängerung bis 2030

Hinter den Kulissen am Cottaweg formiert sich der Widerstand gegen einen vorzeitigen Abgang. Die Leipziger Chefetage um Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer, Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff und Jürgen Klopp als Global Head of Soccer bei Red Bull hat eine klare Strategie vereinbart: Eingehende Angebote sollen so lange wie möglich abgeblockt werden.

Um dem Offensivjuwel einen Verbleib schmackhaft zu machen, arbeitet der Bundesligist an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Die Berater des Ivorers verhandeln aktuell über einen neuen, finanziell deutlich aufgebesserten Kontrakt, der bis 2030 Gültigkeit besitzen soll. Es bleibt jedoch fraglich, ob die sportliche Perspektive in Leipzig ausreicht, um der schier grenzenlosen finanziellen Feuerpower aus der Premier League oder von PSG auf Dauer standzuhalten.

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