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RB Leipzig hat den französischen Innenverteidiger Maxime Estève mit sofortiger Wirkung vom englischen Klub FC Burnley verpflichtet. Der 24-Jährige erhält bei den Sachsen einen langfristigen Vertrag bis 2031. Für den Abwehrspieler überweist der Bundesligist eine Basisablöse von rund 25 Millionen Euro auf die Insel.

Vorgriff für die Defensive: Ein Leader für die Roten Bullen

Die Verpflichtung des 1,93 Meter großen Defensivmannes gilt als strategischer Vorgriff auf dem Transfermarkt, um die Abwehrreihen unabhängig von möglichen zukünftigen Verkäufen frühzeitig zu stabilisieren. Durch erfolgsabhängige Boni könnte die Ablösesumme theoretisch noch ansteigen, was jedoch an äußerst hohe sportliche Ziele geknüpft ist.

Sportdirektor Marcel Schäfer lobte bei der Vorstellung vor allem die Führungsqualitäten des Neuzugangs. Der ehemalige Schützling des heutigen Bayern-Trainers Vincent Kompany bringe exakt die Attribute mit, die der Verein gesucht habe: Größe, Athletik und einen starken linken Fuß. Zudem überzeuge der kopfballstarke Franzose durch Mut im Spielaufbau und die Fähigkeit, aktiv nach vorne zu verteidigen. Laut Schäfer hat der Linksfuß trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen in Frankreich und der Premier League gesammelt und glänzt auf dem Platz als lautstarker Organisator.

Französische Tradition in Leipzig wächst weiter

Mit diesem Transfer setzt der Champions-League-Teilnehmer seine ausgeprägte Tradition an Spielern aus der Grande Nation nahtlos fort. Aktuell stehen mit Castello Lukeba, El Chadaille Bitshiabu und Abdoul Koné bereits drei weitere zentrale Abwehrspieler aus Frankreich im Kader der Leipziger. Insgesamt ist der Neuankömmling bereits der elfte französische Profi in der Vereinsgeschichte seit der Gründung 2009. Damit zieht Frankreich in der internen Nationen-Historie des Klubs mit dem bisherigen alleinigen Rekordhalter Österreich gleich.

Zuletzt schnürte der 24-Jährige seine Schuhe für den FC Burnley. Unter Kompany feierte er zunächst sein Debüt in der höchsten englischen Spielklasse, bevor die Mannschaft den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten musste. Auch wenn die vergangene Spielzeit für den Klub aus Lancashire mit 75 Gegentoren sportlich extrem herausfordernd verlief, stach der Verteidiger als unumstrittener Stammspieler heraus und stand in 34 Partien in der Startelf. Nun soll er seine körperliche Präsenz und Energie in der Bundesliga unter Beweis stellen.

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