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Die Entscheidung im Poker um Fisnik Asllani ist offenbar gefallen. Der 23-jährige Angreifer wechselt mit sofortiger Wirkung von der TSG Hoffenheim zu RB Leipzig. Die Sachsen machen von einer vertraglichen Ausstiegsklausel Gebrauch und verweisen namhafte Konkurrenten auf die hinteren Plätze.

Ausstiegsklausel gezogen: Millionen-Transfer vor Abschluss

Wie die „Bild“ berichtet, steht der Transfer kurz vor dem finalen Vollzug. Die sportliche Führung der Leipziger zieht die im bis 2029 datierten Arbeitspapier verankerte Ausstiegsklausel. Diese spült den Kraichgauern eine stattliche Ablösesumme in die Kassen, die sich je nach aufnehmendem Verein auf 25 bis 29 Millionen Euro beläuft. Aktuell müssen zwischen dem sächsischen Bundesligisten und dem Mittelstürmer lediglich noch letzte Details bezüglich des Gehalts geklärt werden.

Dass Asllani Hoffenheim verlassen würde, zeichnete sich bereits seit Längerem ab. TSG-Sportchef Andreas Schicker hatte entsprechende Gespräche mit Interessenten aus dem In- und Ausland längst bestätigt. Die endgültige Bestätigung für den bevorstehenden Wechsel lieferte der Kader für das aktuelle Trainingslager in Seefeld – der Name des umworbenen Stürmers fehlte auf der Liste.

BVB und FC Barcelona haben das Nachsehen

Mit der Zusage in Leipzig entscheidet sich der Offensivmann aktiv gegen weitere prominente Interessenten. Neben den Roten Bullen galten vor allem Borussia Dortmund und der spanische Top-Klub FC Barcelona als größte Favoriten auf einen Transfer. Letztlich überzeugte jedoch das Konzept der Sachsen, die damit einen der zehn teuersten Einkäufe ihrer Vereinsgeschichte tätigen.

Gleichzeitig setzt sich eine überaus erfolgreiche Transfer-Tradition zwischen den beiden Klubs fort: Asllani wandelt auf den Spuren von David Raum (2022 für 26 Mio. Euro) und Christoph Baumgartner (2023 für 25,5 Mio. Euro), die in den vergangenen Jahren für ähnliche Summen den Weg nach Leipzig antraten und dort voll einschlugen.

Steiler Aufstieg: Asllani mit Top-Scorerwerten

Der hochkarätige Wechsel ist der logische nächste Schritt nach einer herausragenden Spielzeit. In der abgelaufenen Saison glänzte der abschlussstarke Angreifer in 35 Einsätzen mit exzellenten elf Treffern und zehn Vorlagen. Diese konstante Punkteausbeute ließ seinen Marktwert förmlich explodieren – von ehemals acht Millionen schoss dieser auf beachtliche 35 Millionen Euro in die Höhe.

Für die TSG Hoffenheim markiert dieser Deal einen weiteren lukrativen Meilenstein in einem extrem umtriebigen Transfersommer. Asllani ist bereits der 18. Abgang der laufenden Wechselperiode, wodurch die gesamten Transfereinnahmen der Kraichgauer auf fast 100 Millionen Euro ansteigen.

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