Real Madrid wirft offenbar ein Auge auf Gregor Kobel von Borussia Dortmund. Die spanischen Königlichen suchen perspektivisch einen Nachfolger für Stammtorhüter Thibaut Courtois. Während der Schweizer Nationalspieler beim BVB noch einen langfristigen Vertrag besitzt, reißen die Spekulationen um einen Wechsel in eine andere Top-Liga nicht ab.

Courtois-Nachfolge: Real Madrid plant die Zukunft

Bei Real Madrid laufen die Planungen für die Zeit nach Thibaut Courtois an. Wie das Portal transferfeed.com berichtet, ist der spanische Rekordmeister auf Gregor Kobel aufmerksam geworden. Der Vertrag des aktuellen Stammtorhüters Courtois läuft zwar noch bis 2027, doch die Madrilenen sondieren den Markt offenbar frühzeitig nach einem geeigneten Erben.

Ob der 33-jährige Belgier bereits zur kommenden Saison ersetzt werden soll oder Real einen fließenden Übergang zum Vertragsende anstrebt, bleibt zunächst offen. Fest steht: Die Ansprüche an der Concha Espina sind riesig, und der BVB-Schlussmann hat sich durch konstant starke Leistungen auf internationaler Bühne in den Fokus gespielt. Neben dem Dortmunder Leistungsträger soll auch Bart Verbruggen von Brighton & Hove Albion auf der Liste der Spanier stehen.

Wechselgerüchte und Perspektiven für den BVB-Rückhalt

Gregor Kobel ist vertraglich noch bis 2028 an Borussia Dortmund gebunden. Dennoch wird der Schweizer immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied in Verbindung gebracht. Laut den Ruhr Nachrichten könnte die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ein entscheidender Faktor werden, um sich weiter ins globale Schaufenster zu stellen. Den 26-Jährigen soll es durchaus reizen, Erfahrungen in einer anderen Top-Liga zu sammeln.

Lockruf der Premier League: Newcastle United interessiert

Neben dem Interesse aus Spanien gilt vor allem die englische Premier League als potenzielles Ziel. Dort sollen gleich mehrere Klubs die Situation des Torhüters genau verfolgen. Bereits im Dezember brachte The Athletic Newcastle United ins Spiel. Die „Magpies“ suchen demnach einen Nachfolger für den 33 Jahre alten Nick Pope. Kobel würde mit seinem modernen Torwartspiel und seiner Präsenz im Strafraum ideal in das Anforderungsprofil der Engländer passen.

Kobel bekennt sich (noch) zu Dortmund

Trotz der anhaltenden Gerüchte reagierte Gregor Kobel bislang gelassen auf die Spekulationen. Im Trainingslager in Marbella äußerte er sich Anfang des Jahres deutlich zu seiner Situation: „Es ist so wie die Jahre zuvor auch: Ich habe einen Vertrag bis 2028. Ich fühle mich nach wie vor sehr, sehr wohl hier. Alles andere ist Spekulation, darüber brauche ich nicht zu reden.“ Ob dieses Bekenntnis auch bei einem konkreten Angebot von Real Madrid Bestand hätte, bleibt abzuwarten.

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