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Julián Alvarez drängt auf einen vorzeitigen Abschied von Atlético Madrid. Nachdem Stadtrivale Real Madrid ein spektakuläres Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für den argentinischen Nationalspieler abgegeben hat, erklärte der Stürmer nun öffentlich seinen Wechselwunsch.

Offenes Geheimnis: Alvarez träumt vom Transfer

Die Fronten in der spanischen Hauptstadt verhärten sich spürbar. Während die Vereinsführung der Colchoneros die lukrative Offerte des ungeliebten Nachbarn vor wenigen Wochen noch in den sozialen Medien belächelte, hat der Spieler selbst klare Vorstellungen von seiner sportlichen Zukunft. In einem Interview mit ESPN sprach der 26-Jährige Klartext: Er versuche, ein ehrlicher Mensch zu sein, und habe den Verantwortlichen mitgeteilt, dass ein Transfer für ihn die beste Option darstelle. Der umworbene Angreifer möchte sich nach eigenen Aussagen einen großen Traum erfüllen. Bei den hitzigen Anhängern der Rojiblancos kam diese Offenheit verheerend an. Im Netz kursieren bereits erste Bilder von Fans, die aus Frust das Trikot ihres bisherigen Fan-Lieblings verbrennen.

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Atlético pocht auf astronomische Ausstiegsklausel

Die sportliche Ausgangslage macht den Argentinier aktuell zu einer der heißesten Aktien auf dem Sommer-Transfermarkt. Mit 20 Toren und neun Vorlagen spielte der Mittelstürmer eine überragende Saison. Doch ein Schnäppchen wird der Top-Scorer definitiv nicht. Alvarez war erst 2024 für eine Ablöse von 75 Millionen Euro von Manchester City nach Madrid gewechselt und besitzt ein gültiges Arbeitspapier bis 2030. Darin verankert ist eine Ausstiegsklausel über gewaltige 500 Millionen Euro. Auf eben diese Summe pocht sein aktueller Arbeitgeber kompromisslos. Weder die 150 Millionen der Königlichen noch ein kolportiertes 100-Millionen-Angebot des FC Barcelona bringen Atlético ins Wanken. Ein Vereinsvertreter stellte unmissverständlich klar, dass entweder die volle Klausel gezahlt werde oder der Spieler bleibe.

Brisanter Wechsel innerhalb Madrids?

Sollte der Wechsel zu Real Madrid tatsächlich zustande kommen, würde sich der Offensivmann in eine sehr exklusive und oft umstrittene Liste einreihen. Er wäre in diesem Jahrtausend erst der dritte Profi nach Santiago Solari und Theo Hernández, der den direkten Weg vom Stadtrivalen zu den Königlichen antritt. Zudem würde die gebotene Summe ihn schlagartig zum drittteuersten Transfer der gesamten Fußballgeschichte machen. Ob letztlich Real Madrid oder der FC Barcelona den Zuschlag erhält – den laut Transfer-Experte Fabrizio Romano der Spieler eigentlich bevorzugt –, bleibt das bestimmende Thema der kommenden Wochen.

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