TSG Hoffenheim bestätigt Asllani-Gespräche – BVB wartet auf Barcelona
TSG-Sportchef Schicker bestätigt konkrete Gespräche. Fisnik Asllani steht vor einem Wechsel, doch der BVB muss warten.
Real Madrid intensiviert offenbar die Suche nach einer neuen Nummer eins. Nach der dramatischen Verletzung von Thibaut Courtois bei der Weltmeisterschaft 2026 rückt Borussia Dortmunds Schlussmann Gregor Kobel stark in den Fokus der Königlichen.
Für Thibaut Courtois endete die WM 2026 in einem bitteren Drama. Im Viertelfinale gegen Spanien musste der belgische Nationaltorwart verletzungsbedingt den Platz verlassen und das Turnierausscheiden seines Teams wehrlos von der Bank aus mitansehen. Diese neuerliche Blessur hat im Estadio Santiago Bernabéu für spürbare Unruhe gesorgt. Da der Superstar in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen hatte, sehen sich die Verantwortlichen von Real Madrid nun zum Handeln gezwungen. Dem aktuellen Ersatzmann Andriy Lunin wird die Rolle als langfristiges Erbe offenbar nicht dauerhaft zugetraut.
Wie der spanische Transfer-Experte Miguel Serrano berichtet, haben die Madrilenen bereits eine Shortlist mit potenziellen Nachfolgern erstellt. Zwar gilt der niederländische Nationalkeeper Bart Verbruggen von Brighton & Hove Albion derzeit als Hauptkandidat, doch dicht dahinter rangiert bereits Gregor Kobel. Der Schweizer Rückhalt von Borussia Dortmund wird als erste Alternative gehandelt, sollte ein Deal mit Verbruggen nicht realisierbar sein. Zudem soll auch Diogo Costa vom FC Porto auf dem Zettel der Spanier stehen.
Ein Abgang des Dortmunder Leistungsträgers dürfte für interessierte Vereine jedoch kein günstiges Unterfangen werden. Der Eidgenosse ist noch langfristig bis 2028 an den BVB gebunden. Obwohl man in Westfalen dem Torhüter intern grundsätzlich das Etikett „unverkäuflich“ angeheftet hat, gibt es wohl eine finanzielle Schmerzgrenze. Berichten zufolge wären die Dortmunder Bosse erst ab einer üppigen Ablösesumme zwischen 50 und 55 Millionen Euro überhaupt gesprächsbereit – vorausgesetzt, der Spieler pocht aktiv auf einen Wechsel.
Dass ein vorzeitiger Abschied aus der Bundesliga gänzlich ausgeschlossen ist, scheint fraglich. Trotz seiner herausragenden Leistungen und mittlerweile 213 Pflichtspielen für Schwarz-Gelb fehlt Kobel noch ein großer Titel in seiner Vita. „Als Wettkämpfer bin ich sicherlich nicht top-zufrieden, weil wir am Ende nichts gewonnen haben“, erklärte der ehrgeizige Stammtorwart kürzlich in Anbetracht der tabellarischen Situation. Die Aussicht auf regelmäßige Trophäen mit den Königlichen könnte den entscheidenden Impuls geben – zumal auch Top-Klubs aus der Premier League und der Serie A die Situation genauestens beobachten.
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