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Die TSG Hoffenheim rechnet fest mit einem Abgang von Fisnik Asllani. Sportchef Andreas Schicker bestätigte zum Trainingsauftakt konkrete Gespräche mit interessierten Vereinen im In- und Ausland. Der 23-jährige Stürmer könnte die Kraichgauer dank einer lukrativen Ausstiegsklausel zeitnah verlassen.

Ausstiegsklausel treibt den Transfer-Poker an

Nach dem jüngsten Rekordverkauf von Bazoumana Touré steht bei der TSG Hoffenheim offenbar der nächste Millionen-Abgang bevor. Fisnik Asllani hat sich mit einer beeindruckenden vergangenen Saison in den Fokus europäischer Top-Klubs gespielt. Mit elf Treffern und zehn Vorlagen in 35 Pflichtspielen explodierte sein Marktwert förmlich von acht auf satte 35 Millionen Euro.

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Ein Wechsel gilt als höchstwahrscheinlich, nicht zuletzt wegen einer festgeschriebenen Ausstiegsklausel, die sich je nach Abnehmer auf 25 bis 29 Millionen Euro belaufen soll. „Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Fisnik Asllani eine Klausel hat“, erklärte TSG-Sportchef Andreas Schicker in einer Medienrunde. Da die Interessenten die Klausel direkt ziehen können, muss der Verein nicht zwangsläufig sofort verständigt werden. Schicker betonte jedoch, dass man in einem sehr guten und offenen Austausch mit dem Spieler stehe.

BVB im Wartestand: Funkt der FC Barcelona dazwischen?

In der Bundesliga gilt Borussia Dortmund neben RB Leipzig als härtester Interessent für den treffsicheren Angreifer. Die Schwarz-Gelben bereiten sich aktuell auf einen möglichen Abgang von Karim Adeyemi vor, dessen Weg ausgerechnet zum FC Barcelona führen könnte. Doch genau diese Katalanen könnten dem BVB nun auch im Werben um den Hoffenheimer Stürmer in die Parade fahren.

Berichten der spanischen Zeitung Sport zufolge zögert der 23-Jährige die Verhandlungen mit den Dortmundern derzeit bewusst hinaus. Der Grund: Der Angreifer träumt von einem Engagement bei der Blaugrana und wartet auf einen konkreten Vorstoß aus Spanien. Bereits im März soll es eine erste Kontaktaufnahme der Spielerseite mit Barca gegeben haben. Die endgültige Entscheidung über eine Verpflichtung liege nun bei Barcelona-Trainer Hansi Flick.

Dominoeffekt: Alles hängt an Ferran Torres

Bevor der spanische Top-Klub jedoch auf dem Transfermarkt zuschlagen kann, müssen finanzielle Mittel freigemacht werden. Ein Transfer des Hoffenheimers ist eng an die Personalie Ferran Torres geknüpft. Nur wenn der 26-jährige Spanier den Verein verlässt, wäre Platz und Budget für einen neuen Stürmer vorhanden.

Zwar gibt es hartnäckige Gerüchte über ein Interesse von Paris Saint-Germain an Torres, doch eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht. Barca-Präsident Joan Laporta dementierte am Sonntag konkrete Angebote für seinen Offensivspieler. Für die sportliche Leitung der TSG Hoffenheim und den BVB bedeutet das vorerst: Abwarten, bis der erste Stein im internationalen Transfer-Domino fällt.

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