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Der sicher geglaubte Abgang von Yan Couto bei Borussia Dortmund liegt vorerst auf Eis. Grund dafür ist eine Verletzung von Julian Ryerson, die sich der norwegische Nationalspieler am Wochenende im Trikot seiner Nationalmannschaft zugezogen hat. Die BVB-Verantwortlichen stoppen den geplanten Wechsel des Rechtsverteidigers zum italienischen Erstligisten Como 1907, bis eine genaue medizinische Diagnose vorliegt.

Ryerson-Verletzung zwingt BVB zum Umdenken

Während des bitteren 1:2 nach Verlängerung der Norweger gegen England musste Julian Ryerson in der 60. Minute den Platz verlassen. Der Rechtsverteidiger hatte sich offenbar erneut an seinem ohnehin schon lädierten Oberschenkel verletzt. Für Borussia Dortmund bedeutet dieser Rückschlag Alarmstufe Rot auf der defensiven Außenbahn.

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Sollte die medizinische Abteilung bestätigen, dass der Skandinavier schwerer verletzt ist und dem Vizemeister länger fehlt, wird der Wechsel von Yan Couto nach Italien endgültig platzen. Aktuell warten die Verantwortlichen an der Strobelallee die genaue Ausfallprognose ab, bevor weitere sportliche Entscheidungen getroffen werden.

Geplatzter Deal in Italien? Die Konditionen waren bereits fix

Für die Schwarz-Gelben ist diese Entwicklung besonders bitter, da in der Personalie Couto nach wochenlangem Verhandeln endlich ein Durchbruch erzielt worden war. Zwischen dem Bundesligisten und dem Serie-A-Klub Como 1907 bestand bereits eine Einigung über ein Leihgeschäft bis zum kommenden Sommer.

Die Italiener zeigten sich bereit, weite Teile des Gehalts des 24-jährigen Brasilianers zu übernehmen. Zudem waren eine Leihgebühr sowie eine Kaufoption in Höhe von rund 20 Millionen Euro ausgehandelt. Dem Revierklub winkte somit die Chance, den pfeilschnellen Defensivmann ohne massiven finanziellen Verlust von der Gehaltsliste zu streichen, nachdem man zuvor rund 25 Millionen Euro an Manchester City überwiesen hatte.

Coutos sportliche Achterbahnfahrt in Schwarz-Gelb

In seinen bislang zwei Jahren bei der Borussia bestritt der Ex-Citizen insgesamt 62 Pflichtspiele, 40 davon im deutschen Oberhaus. Seine Zeit im Ruhrgebiet war jedoch von Leistungsschwankungen geprägt. Während der Südamerikaner in der vergangenen Hinrunde noch regelmäßig zur Startelf gehörte, verlor er in der Rückrunde seinen Stammplatz ausgerechnet an den stark aufspielenden Julian Ryerson.

Die Formkurve des Norwegers degradierte Couto zum Bankdrücker. An den letzten neun Spieltagen der abgelaufenen Saison stand der viermalige Nationalspieler lediglich 12 Minuten auf dem Rasen. Nun könnte ausgerechnet das Verletzungspech seines Konkurrenten dafür sorgen, dass Couto unverhofft in Dortmund bleiben muss.

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