Champions League: Historie warnt BVB und Leverkusen vor 2:0-Vorsprung
Bayer Leverkusen und der BVB starteten mit 2:0-Siegen in die CL-Play-offs. Doch die Historie zeigt: Fünfmal reichte dieser Vorsprung nicht...
Real Madrid empfängt am Mittwochabend Benfica Lissabon zum entscheidenden Rückspiel in den Champions-League-Play-offs. Das Duell wird von den Rassismus-Vorfällen des Hinspiels überschattet, doch Trainer Álvaro Arbeloa und Torhüter Thibaut Courtois richten den Fokus auf eine sportliche Antwort.
Vor dem Anpfiff am Mittwoch (21:00 Uhr, live auf DAZN) ist die Stimmung bei den Königlichen entschlossen. Das brisante Wiedersehen mit den Portugiesen steht unter dem Eindruck des Hinspiels, in dem Reals Superstar Vinicius Junior nach seinem Treffer zum 0:1 offenbar rassistisch beleidigt wurde. Als Täter steht Benficas Gianluca Prestianni im Fokus.
Thibaut Courtois nutzte die Pressekonferenz für einen klaren Appell an den europäischen Verband. „Es ist schon oft passiert im Fußball, nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen. Damit muss jetzt Schluss sein“, betonte der belgische Schlussmann. Er forderte von der UEFA mehr als nur Symbolpolitik: „Die UEFA hat die Möglichkeit, mehr zu tun, als es nur bei einem Slogan und einem Banner vor den Spielen zu belassen. Wir hoffen, dass diese Chance genutzt wird.“
Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA verhängte am Montag eine „vorläufige“ Sperre gegen Gianluca Prestianni. Diese Maßnahme basiert auf einem Zwischenbericht des Verbandes. Ob und welche weiterführenden Sanktionen dem Spieler drohen, ist derzeit noch offen.
Kurios: Trotz der Sperre reiste Prestianni am Dienstagvormittag gemeinsam mit der Mannschaft von Benfica nach Madrid. Der portugiesische Klub hatte zuvor Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, setzt also offenbar noch auf einen Einsatz des Spielers.
Trotz der Nebengeräusche versucht Madrids Trainer Álvaro Arbeloa, die Konzentration auf das Sportliche zu lenken. In der Kabine sei das Thema abgehakt: „Jeder ist darauf fokussiert, eine großartige Leistung zu zeigen. Das wollen wir morgen sehen. Der Rest ist nicht unsere Angelegenheit, denn dafür haben wir keinen Einfluss.“
Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf Vinicius Junior. Arbeloa fand lobende Worte für die mentale Stärke seines Schützlings. Dem Brasilianer gehe es „sehr gut“, so der Coach. „Er war immer tapfer. Er wird es immer sein, denn er ist ein Kämpfer, der entschlossen ist, immer wieder zu beweisen, dass er einer der Besten der Welt ist.“ Real Madrid plant nun, die Antwort dort zu geben, wo sie am meisten schmerzt: auf der Anzeigetafel im Santiago Bernabéu.
Bayer Leverkusen und der BVB starteten mit 2:0-Siegen in die CL-Play-offs. Doch die Historie zeigt: Fünfmal reichte dieser Vorsprung nicht...
Borussia Dortmund blendet das Topspiel gegen Bayern München aus und fokussiert sich voll auf das Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo. Trainer...
Volker Struth gibt Einblicke in den Bayern-Flirt von Julian Nagelsmann im Frühjahr 2024. Der Berater erklärt, warum die Rückkehr trotz...