Die deutsche Mittelfeldspielerin Sara Däbritz verabschiedet sich nach zwölf erfolgreichen Jahren aus der Nationalmannschaft. Die 31-Jährige wird am Dienstag vor dem Länderspiel gegen Österreich im Nürnberger Max-Morlock-Stadion offiziell vom DFB geehrt. Ihren Rücktritt hatte die Spielerin von Real Madrid bereits im vergangenen Oktober bekannt gegeben.

Olympia-Gold und EM-Titel krönen eine große Laufbahn

In 111 Einsätzen im Nationaltrikot erzielte die gebürtige Oberpfälzerin 18 Tore und erlebte dabei alle Facetten des rasanten Aufstiegs im Frauenfußball hautnah mit. Zu ihren größten sportlichen Meilensteinen zählen der Gewinn der Europameisterschaft 2013 sowie die unvergessliche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Besonders den Triumph im legendären Maracanã-Stadion bezeichnete die ehrgeizige Antreiberin als absolute Erfüllung eines Lebenstraums. Über mehr als ein Jahrzehnt prägte sie das Spiel der deutschen Auswahl durch ihre Führungsqualitäten und ihre unverwechselbare, authentische Art auf und neben dem Platz.

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Vom Dorfverein auf die Weltbühne zu Real Madrid

Trotz glanzvoller Karrierestationen beim FC Bayern München, mit dem sie 2016 die Deutsche Meisterschaft feierte, sowie den französischen Top-Klubs Paris Saint-Germain und Olympique Lyon verlor die erfahrene Taktgeberin nie ihre Wurzeln. Ihre enge Verbundenheit zur bayerischen Heimat Ebermannsdorf zeichnet sie bis heute aus. Während sich der Kreis im DFB-Team nun passenderweise nur 60 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt schließt, geht die Vereinskarriere auf höchstem Niveau weiter. Bei den Königlichen von Real Madrid wird die routinierte Europameisterin auch künftig auf dem Rasen die Fäden ziehen.

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