Der SC Freiburg schreibt Vereinsgeschichte und zieht erstmals in ein internationales Halbfinale ein. Im Rückspiel der Europa League besiegten die Breisgauer den spanischen Vertreter Celta Vigo souverän mit 3:1 und machten nach dem 3:0-Hinspielsieg alles klar.

Traumtor von Matanovic bricht den spanischen Widerstand

Trainer Julian Schuster vertraute auf exakt die gleiche Startelf wie im erfolgreichen Hinspiel. Obwohl die heimischen Galicier in der Anfangsphase mehr Ballbesitz verzeichneten und spürbaren Druck aufbauten, behielt der Bundesligist durch cleveres Gegenpressing die Spielkontrolle. In der 33. Minute platzte dann der Knoten: Nach einer Kopfball-Ablage von Jordy Makengo fasste sich Igor Matanovic ein Herz. Mit einem gewaltigen Volleyschuss aus 18 Metern ließ der Stürmer dem gegnerischen Keeper keine Abwehrchance und stellte die Weichen früh auf Sieg.

Yuito Suzuki schnürt den Doppelpack für die Breisgauer

Noch vor dem Pausenpfiff legten die Gäste nach. Ein abgefälschter Schuss des Mittelfeldakteurs Yuito Suzuki fand in der 39. Minute den Weg ins untere rechte Eck. Auch nach dem Seitenwechsel hielt das souveräne Auftreten der Süddeutschen an. Nach Vorarbeit des Routiniers Vincenzo Grifo staubte der formstarke Japaner zum 3:0 ab (50.) und beseitigte damit auch die allerletzten Zweifel am Weiterkommen.

Celta Vigo zeigte im Anschluss zwar Moral und prüfte Freiburgs sicheren Schlussmann Noah Atubolu mehrfach, kam durch Williot Swedberg in der Nachspielzeit (90.+1) aber nur noch zum Ehrentreffer. Für den Sport-Club lebt der Traum vom europäischen Titel nun im Halbfinale der Europa League unaufhaltsam weiter.

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