Werder Bremen besiegt den HSV im Derby – BVB verliert in Hoffenheim
Werder Bremen gewinnt das Nordderby gegen den HSV, während der BVB in Hoffenheim patzt und Union Berlin erneut verliert.
Der SC Freiburg hat das baden-württembergische Duell am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga für sich entschieden. Mit einem hart umkämpften 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim untermauern die Breisgauer ihre Europapokal-Ambitionen und klettern auf den siebten Tabellenplatz. Für die Gäste rückt der Klassenerhalt vier Spieltage vor Schluss hingegen in weite Ferne.
Freiburgs Trainer Julian Schuster veränderte seine Startelf im Vergleich zum jüngsten 3:1-Erfolg im Europa-League-Viertelfinale bei Celta Vigo auf gleich fünf Positionen. Lediglich Defensiv-Anker Matthias Ginter verblieb in der Abwehrkette. Bei den Gästen musste Chefcoach Frank Schmidt kurzfristig auf Eren Dinkci verzichten, der mit Achillessehnenproblemen ausfiel. Trotz der Umstellungen übernahm der Sport-Club rasch die Spielkontrolle, auch wenn Heidenheim zunächst kompakt stand. Eine erste große Kopfballchance nach einer Ecke ließ Igor Matanovic (19. Minute) noch knapp ungenutzt.
Ein schneller Umschaltmoment bescherte den Hausherren schließlich die Führung. Vincenzo Grifo trieb den Ball temporeich durch das Mittelfeld und bediente Johan Manzambi. Der 20-Jährige zog in Richtung Strafraumkante ab, und sein Schuss wurde von Patrick Mainka unhaltbar zum 1:0 abgefälscht (24.). Für Manzambi war es der fünfte Saisontreffer. Die Freiburger drängten im Anschluss auf die Vorentscheidung: Ein Distanzschuss von Grifo klatschte an die Latte (37.), wenig später wurde ein gefährlicher Kopfball von Lucas Höler durch Julian Niehus in höchster Not auf der Linie geklärt.
Im zweiten Durchgang war den abstiegsbedrohten Gästen die Brisanz der Lage anzumerken. Leidenschaftlich stemmte sich der Tabellenletzte gegen die Niederlage. Ein Aufbaufehler der Freiburger eröffnete in der 59. Minute die unerwartete Ausgleichschance: Mathias Honsak bediente den zur Pause eingewechselten Budu Zivzivadze, der das Leder aus rund 17 Metern sehenswert in den linken Winkel zirkelte. Doch die Freude über das hart erkämpfte 1:1 hielt nicht bis zum Schlusspfiff.
In der 83. Minute fasste sich Maximilian Eggestein ein Herz und markierte den umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Hausherren. Während Freiburg durch den Heimerfolg weiter voll auf Europa-Kurs ist, verharrt Heidenheim mit nunmehr sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz tief im Tabellenkeller.
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