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Tottenham Hotspur steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Mateus Fernandes. Für den 21-jährigen Mittelfeldspieler von West Ham United greifen die Spurs tief in die Tasche und legen laut übereinstimmenden englischen Medienberichten knapp 99 Millionen Euro auf den Tisch. Dieser Rekordtransfer markiert den Beginn eines radikalen Neustarts im Norden Londons, nachdem der Klub in der abgelaufenen Saison nur knapp dem Abstieg aus der Premier League entgangen war.

Ein 99-Millionen-Statement an die Konkurrenz

Mit der anvisierten Ablösesumme pulverisieren die Nordlondoner ihre bisherigen Ausgaben. Die Einigung mit dem Lokalrivalen und Absteiger West Ham United soll bereits erzielt sein. Dabei setzten sich die Spurs im Werben um den hochbegabten Portugiesen gegen europäische Schwergewichte wie Real Madrid und Manchester United durch. Eine Investition dieser Größenordnung war in der englischen Eliteliga bislang finanziellen Branchenriesen wie Manchester City oder dem FC Chelsea vorbehalten.

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De Zerbi und die Abkehr von alten Fehlern

Dass viel Geld nicht automatisch Erfolg garantiert, musste Tottenham zuletzt schmerzhaft erfahren. Die bisherigen Rekordeinkäufe um Xavi Simons, Dominic Solanke und Mohammed Kudus, die alle zwischen 63 und 65 Millionen Euro kosteten, konnten eine absolute Zittersaison nicht verhindern. Unter dem neuen Hoffnungsträger auf der Trainerbank, Roberto De Zerbi, weht nun ein anderer Wind an der White Hart Lane.

Laut Berichten des Telegraph passt die Vereinsführung ihre gesamte Strategie an. Um im Kreis der elitären Big 6 wieder Fuß zu fassen, ist der Klub künftig bereit, das Gehaltsgefüge deutlich nach oben zu korrigieren und Entscheidungen auf dem Transfermarkt wesentlich aggressiver und schneller zu treffen. Der 60-Millionen-Transfer von Innenverteidiger Jan Paul van Hecke war bereits ein erster Vorbote dieser neuen Entschlossenheit. Mit Mateus Fernandes folgt nun das ultimative Ausrufezeichen für den Neustart.

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