Manchester City bezwingt Crystal Palace – Ohne Haaland an Arsenal dran
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Das Rätselraten am Valznerweiher hat ein überraschendes Ende gefunden: Miroslav Klose bleibt nicht nur Cheftrainer, sondern hat seinen Vertrag beim 1. FC Nürnberg offiziell verlängert. Während in den vergangenen Tagen die Spekulationen über eine vorzeitige Entlassung des Weltmeisters von 2014 ins Kraut schossen, setzen die Verantwortlichen des "Club" ein deutliches Zeichen für Kontinuität und gegen den Trend der schnelllebigen Branche.
Der Zweitligist teilte die Einigung am Dienstag mit, machte jedoch keine konkreten Angaben über die neue Laufzeit des Arbeitspapiers. Fakt ist: Der ursprüngliche Kontrakt der Stürmer-Legende wäre am Ende der laufenden Saison ausgelaufen. Mit diesem Schritt beendet der FCN alle Diskussionen um die Zukunft des 46-Jährigen, die nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim SC Paderborn wieder aufgeflammt waren.
Sportvorstand Joti Chatzialexiou begründete den Schritt mit der starken Vertrauensbasis zwischen ihm und dem Trainerteam. "Miro und ich waren uns immer einig, dass wir unseren Weg auch künftig gemeinsam fortsetzen wollen", erklärte Chatzialexiou. Beide Parteien hätten die letzten Wochen genutzt, um interne Themen "offen und konstruktiv" zu besprechen. Der Sportvorstand betonte zudem, dass Klose bei der Vereinsführung, den Spielern und den Fans eine "große Wertschätzung" genieße.
Auch für den ehemaligen Weltklasse-Stürmer ist die Unterschrift mehr als nur eine Formalität. Miroslav Klose, der den Posten beim Traditionsverein 2024 übernommen hatte, zeigte sich kämpferisch. "An unserem gemeinsamen Weg habe ich nie gezweifelt", so der einstige Bayern-Assistenztrainer. Sein Ziel sei es weiterhin, den 1. FC Nürnberg "weiterzuentwickeln und nach vorne zu bringen".
Die Verlängerung kommt zu einem Zeitpunkt, der auf den ersten Blick verwundern mag. Sportlich hinken die Franken ihren Ansprüchen in der Saison 2025/26 hinterher. Als Tabellenzehnter steckt der neunmalige Deutsche Meister im Mittelmaß fest. Besonders der Saisonstart verlief katastrophal: Ein blamables Pokal-Aus in der ersten Runde beim Regionalligisten Illertissen und nur ein Punkt aus den ersten fünf Ligaspielen brachten den Übungsleiter früh in Bedrängnis.
Doch trotz der wechselhaften Leistungen und der anhaltenden Kritik von außen hat sich der Club nun entschieden, den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen. Statt der Reißleine zieht Nürnberg die Option "Geduld" – eine Währung, die im Profifußball selten geworden ist.
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