FC Bayern verzichtet nach Zusammenbrüchen von Musiala auf Transfer
Der FC Bayern stärkt Jamal Musiala nach seinen Zusammenbrüchen den Rücken und verzichtet auf einen Transfer.
Uli Hoeneß warnt vor einer überhöhten Erwartungshaltung an den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München lobt zwar die sportlichen Qualitäten des Nachfolgers von Julian Nagelsmann. Im Interview mit RTL/Sky kritisierte er eine personelle Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) jedoch scharf.
Der 74-jährige Bayern-Patron hält große Stücke auf den ehemaligen Meistertrainer von Borussia Dortmund. Hoeneß betonte, Klopp sei ein herausragender Fachmann, der vieles verändern und verbessern werde. Er wehrte sich allerdings gegen eine ausufernde Euphorie. Man dürfe nicht glauben, dass der neue Coach über Wasser gehen könne. Der langjährige FCB-Boss forderte Zeit für den Trainer und warnte davor, ihn als Messias zu verehren.
Neben der allgemeinen Erwartungshaltung stört sich Hoeneß massiv an einer Begleiterscheinung des Trainerwechsels. Der DFB hat Klopps Berater Marc Kosicke als Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation angestellt. Diese Konstellation bereitet dem Münchner Ehrenpräsidenten große Bauchschmerzen. Er wisse nicht genau, welche Aufgaben Kosicke beim Verband übernehmen solle. Hoeneß bezeichnete den Vorgang als eine Art feindliche Übernahme durch das Team des neuen Bundestrainers und nannte diese Entwicklung schlichtweg falsch.
Klopp gab für die Aufgabe beim DFB seinen Posten als Global Head of Soccer bei Red Bull auf. Er soll die Nationalmannschaft nach den vergangenen Turnier-Enttäuschungen zurück in die Weltspitze führen. Viele Experten haben bereits genaue Vorstellungen von dieser neuen Ära formuliert, wie auch Philipp Lahm, der eine klare Linie fordert. Die erste sportliche Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Am 24. September feiert der neue Übungsleiter in der Nations League in Amsterdam gegen die Niederlande seine Premiere an der Seitenlinie.
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