Inter Mailand gewinnt Derby-Drama: Später Held entscheidet Klassiker
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Das Rätselraten hat ein Ende: Ermedin Demirovic ist der Mann der Stunde, der den VfB Stuttgart am Samstagabend erlöste. Mit einem entscheidenden Doppelpack führte der bosnische Nationalstürmer die Schwaben zum 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln und meldete sein Team damit eindrucksvoll im Kampf um die Königsklasse zurück.
Nach der überraschenden Pleite beim FC St. Pauli in der Vorwoche standen die Stuttgarter unter Zugzwang. Die Antwort auf dem Platz ließ nicht lange auf sich warten, auch wenn Deniz Undav bereits nach 70 Sekunden eine Großchance liegen ließ. Besser machte es Sturmpartner Demirovic: Nach einer Viertelstunde verwertete der Bosnier eine Ablage von Jamie Leweling zur 1:0-Führung. Doch wer dachte, der VfB würde den Sieg locker nach Hause schaukeln, sah sich getäuscht.
Die Gäste aus dem Rheinland, die kurzfristig auf Teile ihrer aktiven Fanszene verzichten mussten, zeigten sich keineswegs geschockt. Ragnar Ache sorgte in der 79. Minute für den zwischenzeitlichen Ausgleich und ließ das Stuttgarter Publikum kurzzeitig verstummen. Doch genau in dieser kritischen Phase zeigte Demirovic seine ganze Klasse. Nur fünf Minuten nach dem Schockmoment schlug der Angreifer erneut zu (84.) und brachte die Hausherren wieder auf die Siegerstraße, ehe Deniz Undav in der Nachspielzeit (90.+2) endgültig den Deckel draufmachte.
„Am Ende bin ich der Stürmer, der die Tore macht“, kommentierte der Matchwinner seine Leistung nach Abpfiff trocken bei Sky: „Ich bin froh, dass es geklappt hat.“
Der Heimsieg war nicht nur für die Bundesligatabelle Gold wert – Stuttgart klettert vorerst auf Rang vier – sondern diente auch als wichtige Generalprobe für die internationale Bühne. Am kommenden Donnerstag wartet im Hinspiel der Europa-League-Play-offs kein Geringerer als Celtic Glasgow.
Abwehrchef Jeff Chabot richtete den Blick sofort nach vorne: „Wir freuen uns auf die Kulisse und ein geiles Spiel.“ Mit dem Selbstvertrauen aus dem Köln-Spiel im Rücken reisen die Schwaben nun in den „Hexenkessel“ Celtic Park, wohlwissend, dass die Offensive um Demirovic und Undav jederzeit zuschlagen kann.
Während in Stuttgart Erleichterung herrschte, überwog beim 1. FC Köln der Frust. Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok hatte sich teuer verkauft und phasenweise mutig mitgespielt, stand am Ende aber mit leeren Händen da. „Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen“, haderte Marius Bülter mit der verpassten Chance. Für die Kölner bleibt die Situation angespannt, auch wenn der Vorsprung auf den Relegationsplatz noch vier Punkte beträgt. Die „extrem bittere“ Niederlage müssen die Domstädter nun schnell abschütteln, um nicht tiefer in den Abstiegssumpf zu geraten.
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