Thiago Silva verlässt den FC Porto: Ältester Profi geht als Meister
Thiago Silva verlässt den Meister FC Porto nach nur einem halben Jahr als ältester Profi der Vereinsgeschichte.
Jamie Leweling weckt nach einer überragenden Saison beim VfB Stuttgart das Interesse internationaler Top-Klubs. Die Schwaben haben dem Vernehmen nach ein massives Preisschild für den frischgebackenen WM-Fahrer aufgerufen: Die englische Premier League und die italienische Serie A klopfen an, doch ein Wechsel ist an strenge Bedingungen geknüpft.
Mit sieben Toren und neun Torvorlagen spielte der 25-Jährige in der Saison 2025/26 die beste Spielzeit seiner bisherigen Karriere. Diese starken Auftritte machten den gebürtigen Nürnberger nicht nur zu einem Schlüsselspieler beim VfB Stuttgart, sondern sicherten ihm auch einen Platz im deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2026. Dieser steile Aufstieg ist auch der europäischen Konkurrenz nicht verborgen geblieben.
Nach Informationen des TV-Senders Sky haben mit dem AFC Bournemouth und dem FC Everton gleich zwei Vereine aus der englischen Premier League ihre Fühler nach dem Offensiv-Allrounder ausgestreckt. Aus der italienischen Serie A soll zudem die AS Rom die Entwicklung des pfeilschnellen Flügelspielers genau beobachten.
Wer den deutschen Nationalspieler verpflichten möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Leweling hat seinen Vertrag bei den Stuttgartern erst kürzlich bis Ende Juni 2029 verlängert. Dementsprechend diktiert der Vizemeister von 2024 die Bedingungen auf dem Transfermarkt. Im Raum steht eine geforderte Ablösesumme von stolzen 50 Millionen Euro.
Trotz des Lockrufs von der Insel zeigt sich der Umworbene wenig wechselwillig. Bereits im April betonte der Flügelstürmer, dass die Premier League oder die spanische La Liga zwar reizvolle Ziele seien, ein Abschied aus Stuttgart für ihn aktuell aber in weiter Ferne liege. Er schwärmt in höchsten Tönen von seinem derzeitigen Arbeitgeber: Es sei schwer, einen Verein zu finden, der das aktuelle Gesamtpaket überbiete. Die Stadt, die Mannschaft und die Fans seien top.
Hinzu kommt die sportliche Perspektive. Während die AS Rom und der VfB Stuttgart mit der Teilnahme an der Champions League für die kommende Saison 2026/27 locken können, sieht es für die englischen Interessenten düster aus. Der FC Everton spielt ohnehin keine Rolle im europäischen Geschäft und auch der AFC Bournemouth bräuchte am letzten Spieltag ein wahres Fußballwunder, um sich noch auf einen Champions-League-Platz zu schieben. Leweling stellte klar, dass schon etwas sehr Großes kommen müsse, damit er überhaupt über einen Wechsel nachdenke.
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