Lothar Matthäus prognostiziert Champions-League-Einzug für VfB Stuttgart
Lothar Matthäus ist sich sicher: Der VfB Stuttgart bucht am Samstag bei Eintracht Frankfurt das Champions-League-Ticket.
Vor dem prestigeträchtigen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München blendet der VfB Stuttgart alle Nebengeräusche rigoros aus. Cheftrainer Sebastian Hoeneß richtet den vollen Fokus auf das entscheidende Bundesliga-Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt, um die ersehnte Qualifikation für die Champions League perfekt zu machen.
Obwohl das große Endspiel gegen den deutschen Rekordmeister am 23. Mai in der Hauptstadt bereits seine Schatten vorauswirft, duldet der Trainer der Schwaben keine Ablenkung. „Ich kriege nicht viel mit über Berlin, die Jungs sind sehr klar“, betonte Hoeneß eindringlich. Es falle der Mannschaft nicht schwer, den Fokus scharf zu stellen, denn die Marschroute sei eindeutig: „Erst kommt der Samstag, dann das nächste Ziel.“ Einen vorzeitigen Rückblick auf die bisherige Spielzeit lehnte der 44-Jährige strikt ab. Der Blick gehe klar nach vorne, um in den kommenden beiden Spielen die entscheidenden Highlights zu setzen.
Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag verspricht absolute Hochspannung. Im engen Kampf um die Königsklasse geht Stuttgart mit einem hauchdünnen Vorteil ins Rennen. Als Tabellenvierter sind die Schwaben aktuell punktgleich mit der TSG Hoffenheim, weisen jedoch eine um fünf Treffer bessere Tordifferenz auf. Verfolger Leverkusen lauert auf Rang sechs mit drei Zählern Rückstand. Da auch die Eintracht noch erbittert um einen internationalen Startplatz kämpft, erwartet der VfB-Coach ein intensives Duell. „Es reduziert sich nach langer Saison auf das eine Spiel, das macht es reizvoll. Es wird ein heißes Ding“, erklärte Hoeneß mit Blick auf das Aufeinandertreffen in der Mainmetropole.
Um die Wahrscheinlichkeit auf das rettende Ergebnis zu erhöhen, forderte der Übungsleiter eine absolute Topleistung, die womöglich sogar den starken Auftritt beim jüngsten 3:1-Erfolg gegen Leverkusen übertreffen müsse. Nebenkriegsschauplätze, wie die aktuellen medialen Diskussionen rund um die Eintracht, lässt Hoeneß nicht an sich heran: „Für mich sind diese medialen Themen irrelevant. Ich messe dem nichts bei.“ Personell muss der VfB am Samstag einen schmerzhaften Ausfall kompensieren: Kapitän Atakan Karazor fehlt nach seiner Roten Karte gesperrt. Eine positive Nachricht gibt es hingegen für die Defensive, denn Finn Jeltsch steht nach seiner auskurierten Bauchmuskelverletzung wieder zur Verfügung.
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