Der VfB Stuttgart intensiviert seine Bemühungen um eine Verpflichtung von Grischa Prömel. Wie aktuelle Berichte bestätigen, haben die Schwaben dem Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim ein konkretes Vertragsangebot vorgelegt. Da das Arbeitspapier des 31-Jährigen im Sommer endet, könnte der gebürtige Stuttgarter ablösefrei in seine Heimatstadt zurückkehren.

VfB Stuttgart zeigt klare Kante: Lukrative Offerte für den Routinier

Nach Informationen des Pay-TV-Senders „Sky“ hat der VfB Stuttgart dem begehrten Mittelfeldakteur eine finanziell attraktive Offerte unterbreitet. Dabei halten sich die Verantwortlichen vom Neckar jedoch strikt an ihre internen Gehaltsstrukturen – das Angebot soll lukrativ sein, ohne den finanziellen Rahmen zu sprengen. Seit dem 1. Januar ist der Rechtsfuß berechtigt, offiziell mit anderen Vereinen zu verhandeln und einen Vorvertrag zu unterzeichnen.

Der gebürtige Stuttgarter steht nicht nur beim VfB auf dem Zettel. Die Konkurrenz ist namhaft: Neben Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt sollen auch der VfL Wolfsburg, RB Leipzig und sogar der FC Sevilla die Situation des ablösefreien Profis genau beobachten.

Andreas Schicker gibt nicht auf: TSG will um Leistungsträger kämpfen

Trotz der Avancen aus dem Schwabenland hat die TSG Hoffenheim die Hoffnung auf einen Verbleib ihres Führungsspielers noch nicht aufgegeben. Sportchef Andreas Schicker betonte zuletzt die enorme Bedeutung des torgefährlichen Achters für das Mannschaftsgefüge. „Grischa ist ein brutal wichtiger Spieler für uns, nicht nur auf dem Platz, auch außerhalb vom Platz“, so Schicker am Mikrofon von „Sky“.

Die Kraichgauer planen, in der kommenden Woche die Gespräche wieder aufzunehmen, nachdem Prömel um Bedenkzeit gebeten hatte. Schicker bleibt jedoch realistisch: „Wenn ein Spieler vier, fünf Monate vor Ende des Vertrags noch nicht unterschrieben hat, kann es auch in eine andere Richtung gehen. Aber abgehakt haben wir das Thema noch nicht und wir werden kämpfen.“

Entscheidung im März erwartet: Prömel in Topform

Sportlich liefert Prömel derzeit starke Argumente für seinen Marktwert. Nachdem er in der Vorsaison lange mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war, ist er in der aktuellen Spielzeit ein unverzichtbarer Stammspieler beim überraschenden Tabellendritten. Mit sechs Toren und zwei Vorlagen gehört er zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der Liga.

Eine schnelle Entscheidung ist indes nicht zu erwarten. Laut Medienberichten will sich der Ex-Unioner bis März Zeit lassen, um seine Zukunft final zu klären. Gegenüber der „Heilbronner Stimme“ bat Prömel um Geduld: „So lange, bis ich mich entschieden habe. Jeder versteht, glaube ich, die Situation.“

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