FC Bayern München: Fünf Premier-League-Klubs jagen Arijon Ibrahimovic
Gleich fünf Klubs aus der englischen Premier League zeigen konkretes Interesse an Bayern-Talent Arijon Ibrahimovic.
Nach einer enttäuschenden Saison und dem überraschenden Abstieg von West Ham United aus der Premier League steht die sportliche Zukunft von Niclas Füllkrug völlig offen. Nun rückt eine spektakuläre Rückholaktion in den Fokus: Werder Bremen prüft nach Informationen der „Sport Bild“ intensiv eine erneute Verpflichtung des 33-jährigen Nationalspielers für die kommende Spielzeit.
Bereits in der vergangenen Winter-Transferperiode hatten die Verantwortlichen an der Weser über ein Comeback des Routiniers nachgedacht. Damals ließ Werder aufgrund der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen noch von einem Deal ab. Durch den Absturz der Engländer in die Zweitklassigkeit hat sich die Ausgangslage nun jedoch drastisch verändert.
Ein Verbleib des Ex-Dortmunders auf der Insel gilt als äußerst unwahrscheinlich. Die Londoner könnten den Stürmer mit einer hohen Millionenabfindung aus seinem Vertrag herauskaufen, der dem Angreifer ansonsten ein stattliches Jahresgehalt von 4,5 Millionen Euro garantieren würde. Durch diesen goldenen Handschlag wären die wirtschaftlichen Aspekte für „Lücke“ bei seinem neuen Arbeitgeber nur noch zweitrangig – eine unerwartete und große Chance für die Grün-Weißen.
Sportlich lief es für den pfeilschnellen Neuner zuletzt überhaupt nicht nach Plan. Weder bei West Ham kam er regelmäßig zum Zug, noch brachte eine halbjährige Leihe zur AC Mailand nach Italien den gewünschten Turnaround. Nun sehnt sich der Routinier offenbar nach seinem gewohnten Umfeld.
Ein entscheidender Vorteil für Werder Bremen: Der Mittelstürmer möchte seinen Lebensmittelpunkt wieder näher an seine Geburtsstadt Hannover verlegen. Dieser Wunsch nach Heimatnähe ist eine klare Absage an einen lukrativen Wechsel in die amerikanische MLS, wo der DFB-Star ebenfalls hoch im Kurs stehen soll. Auch die lockenden Angebote von Vereinen aus Spanien und Italien rücken damit in den Hintergrund. Die klare Tendenz des Spielers geht in Richtung Deutschland.
Trotz der romantischen Vorstellung einer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gibt es im Norden auch erhebliche Bedenken. Die körperliche Verfassung des Angreifers bereitet den Planern Kopfzerbrechen. In den vergangenen beiden Spielzeiten kämpfte der Stürmer mit einer verheerenden Krankenakte, die von Kreuzbandrissen und Knorpelschäden über hartnäckige Achillessehnenreizungen bis hin zu Muskelbündelrissen reicht.
Diese gravierende Anfälligkeit deckt sich nur schwer mit dem Anforderungsprofil für Neuzugänge. Gegenüber der „Deichstube“ skizzierte Daniel Thioune zuletzt deutlich: „Wir brauchen Spieler, die möglichst eine komplette Saison verfügbar sind, und nicht welche, die spannend sind aufgrund ihrer Vergangenheit, dafür aber ein Handicap und womöglich viele Ausfallzeiten haben.“ Ob die Bremer das sportliche und medizinische Risiko für ihren ehemaligen Publikumsliebling am Ende tatsächlich eingehen, bleibt die spannendste Frage des nahenden Transfer-Sommers.
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