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Der 19-jährige Yan Diomande hat eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen und läuft auch in der kommenden Saison für RB Leipzig auf. Damit erteilt der ivorische Nationalspieler europäischen Schwergewichten wie dem FC Bayern München und dem FC Liverpool, die den Offensivmann auf dem Zettel hatten, vorerst eine klare Absage.

Ein klares Bekenntnis zu RB Leipzig

Im Interview mit dem kicker antwortete der talentierte Flügelstürmer auf die Frage, ob er den Sachsen treu bleibe, mit einem deutlichen Ja. Der Linksaußen betonte, dass er sich derzeit nicht mit einem Vereinswechsel beschäftige und sich am Cottaweg überaus wohlfühle. Dennoch verhehlt der pfeilschnelle Angreifer seine langfristigen Ziele nicht. Jeder Spieler habe Ambitionen, erklärte Diomande, und sein Traum sei es, so hoch wie möglich zu spielen. Das bis zum Sommer 2030 gültige Arbeitspapier gibt den Leipziger Verantwortlichen nun aber erst einmal Planungssicherheit.

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Kometenhafter Aufstieg nach Spanien-Wechsel

Die Begehrlichkeiten der Spitzenklubs kommen keineswegs aus dem Nichts. RB Leipzig hatte den Youngster erst vor der abgelaufenen Spielzeit für eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganés nach Deutschland gelotst. Dort schlug der Ivorer sofort ein: Mit 13 Treffern und 10 Vorlagen in 36 Pflichtspielen avancierte er rasch zum absoluten Leistungsträger. Kein Wunder also, dass die Gerüchteküche um einen vorzeitigen Transfer an die Säbener Straße oder die Anfield Road zuletzt kräftig hochkochte.

Voller Fokus auf das WM-Duell mit Deutschland

Bevor der Bundesliga-Alltag wieder ruft, steht für den Shootingstar im Sommer ein echtes Karriere-Highlight an. Mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste reist er zur Weltmeisterschaft in die USA, nach Kanada und Mexiko. In der Gruppe E wartet am 20. Juni ein besonderes Kräftemessen auf den Leipziger, wenn es gegen die deutsche Auswahl geht. Vor dem direkten Aufeinandertreffen zeigt sich der 19-Jährige selbstbewusst. Zwar zähle Deutschland zu den besten Teams der Welt, doch die Ivorer wollen alle Kontrahenten gleich behandeln. Die Mannschaft werde zu 100 Prozent auf Sieg spielen, lautete die sportliche Kampfansage. Weitere Gegner auf der großen Fußball-Bühne sind Ecuador und Curacao.

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