DFB-Team trifft auf Paraguay – Gegner im WM-Sechzehntelfinale steht fest
Das DFB-Team trifft im WM-Sechzehntelfinale auf Paraguay. Die entscheidende K.o.-Partie findet am Montag in Boston statt.
Ägypten hat bei der Fußball-WM 2026 das Sechzehntelfinale gesichert. Im abschließenden Spiel der Gruppe G trennten sich die Nordafrikaner in Seattle mit einem 1:1-Unentschieden vom Iran. Während Ägypten nun auf Australien trifft, müssen die Iraner als Gruppendritter noch um den Einzug in die K.o.-Runde zittern. Getrübt wird die ägyptische Freude zudem von einer drohenden Verletzung ihres Superstars Mohamed Salah.
Die Partie nahm vor den Augen von Schiedsrichter Szymon Marciniak sofort Fahrt auf. Schon in der fünften Minute klingelte es im Kasten der Iraner: Nach einem abgewehrten Flachschuss des pfeilschnellen Mo Salah schaltete die iranische Hintermannschaft zu langsam. Mahmoud Saber nutzte die Verwirrung und tunnelte Keeper Alireza Beiranvand aus zehn Metern zur frühen Führung.
Doch das Team von Trainer Amir Ghalenoei zeigte Moral und schlug umgehend zurück. Zunächst scheiterte Mehdi Taremi nach einem Foul von Mohamed Abdelmonem noch per Elfmeter an Ägyptens starkem Schlussmann Oufa Shobeir (9. Minute). Nur fünf Minuten später machte es Ramin Rezaeian besser und nagelte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:1 unter die Latte. Kurz vor der Pause verpasste der aufgerückte Innenverteidiger Shojae Khalilzadeh per Kopf nur um Haaresbreite die iranische Führung.
Im zweiten Durchgang, in dem Ägyptens Coach Hossam Hassan unter anderem den Frankfurter Omar Marmoush einwechselte, verflachte das Offensivspektakel etwas. Stattdessen rückte eine Szene in der 57. Minute in den Fokus, die den ägyptischen Fans den Atem stocken ließ: Mohamed Salah musste vorzeitig vom Feld. Der Offensivspieler des FC Liverpool wurde auf der Bank gesichtet, wie er seinen linken Oberschenkel mit Eis kühlte.
„Er wird noch untersucht von den Ärzten, wir warten noch auf den Bericht“, erklärte Nationaltrainer Hassan besorgt nach dem Schlusspfiff. Ein Ausfall des Rekordtorschützen wäre für das anstehende K.o.-Spiel am 3. Juli gegen Australien ein herber Rückschlag für die ambitionierten Pharaonen.
Für den Iran spitzte sich die Dramatik in der Schlussphase extrem zu. In der Nachspielzeit brach grenzenloser Jubel aus, als der vermeintliche Siegtreffer fiel – doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Das Tor wurde fälschlicherweise bejubelt und zählte nicht, wodurch es beim leistungsgerechten Remis blieb.
Mit drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz müssen die Asiaten nun hoffen, zu den besten acht Gruppendritten des Turniers zu gehören. Sollte das große Zittern ein gutes Ende nehmen, wartet am 3. Juli im Sechzehntelfinale die Schweiz.
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