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Alphonso Davies kämpft um sein rechtzeitiges Comeback zur Weltmeisterschaft. Der Linksverteidiger des FC Bayern München schließt einen Einsatz im WM-Eröffnungsspiel der kanadischen Nationalmannschaft gegen Bosnien am 12. Juni nicht aus.

Rennen gegen die Zeit für den Bayern-Star

Wird die kanadische Stammkraft rechtzeitig fit? Diese Frage beschäftigt aktuell nicht nur den WM-Mitgastgeber, sondern auch den deutschen Rekordmeister. In München herrscht durchaus Sorge, dass der pfeilschnelle Außenverteidiger zu früh auf den Platz zurückkehren und damit eine schwerwiegende Folgeverletzung riskieren könnte.

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In einer nächtlichen Medienrunde am Donnerstag äußerten sich sowohl der 25-Jährige als auch Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch verhalten optimistisch. Obwohl der Defensivspezialist aufgrund seiner jüngsten Verletzungshistorie für das erste Spiel eigentlich nicht fest eingeplant war, hält sich das Duo eine Hintertür offen.

Jesse Marsch vertraut auf die Physis seines Schützlings

Trainer Jesse Marsch betonte die außergewöhnliche Athletik und den Wettkampfgeist seines Leistungsträgers. Man wolle zwar keinen Druck ausüben und schaue im Reha-Prozess von Tag zu Tag, doch der Coach wollte einen Einsatz gegen Bosnien ausdrücklich nicht ausschließen. Unnötige Risiken, so versicherte Marsch, werde man beim Abwehrspieler jedoch nicht eingehen.

Mentale Hürden und der große WM-Traum

Auch der formstarke Linksfuß ordnet die Situation realistisch ein. Die vollständige Genesung habe oberste Priorität, weshalb es keinen Grund zur Eile gebe, falls der Körper noch nicht zu hundert Prozent bereit sei. Gleichzeitig betonte er, dass alles möglich sei und die kommenden Tage entscheidend den Ausschlag geben werden.

Die vergangenen Wochen waren für den kanadischen Nationalspieler jedoch nicht nur körperlich, sondern vor allem mental eine enorme Herausforderung. Der Profi gab offen zu, zwischenzeitlich in ein tiefes Loch gefallen zu sein und an sich selbst gezweifelt zu haben. Die intensive Reflexion über die eigene Leidenschaft und den unbedingten Willen, seinen WM-Traum zu leben, half ihm jedoch, diese schwierige Phase zu überstehen und den Fokus wieder auf den Fußball zu richten.

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