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Titelverteidiger Argentinien untermauert bei der Weltmeisterschaft 2026 eindrucksvoll seine Favoritenrolle. Nach zwei souveränen Siegen steht die Albiceleste bereits als Sieger der Gruppe J fest und blickt voller Selbstvertrauen auf das kommende Duell gegen Jordanien am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr). Dabei ruht der öffentliche Fokus zwar auf einem überragenden Lionel Messi, doch das wahre Geheimnis des südamerikanischen Erfolgs liegt in der enormen mannschaftlichen Geschlossenheit. Das klare Ziel: das Finale am 19. Juli in New York.

Lionel Messi zaubert, das Sturm-Duo arbeitet

Mit 39 Jahren beweist Lionel Messi einmal mehr seine Ausnahmeklasse. Fünf Tore in zwei Partien – der Superstar trägt die Offensive der Südamerikaner scheinbar im Alleingang. Doch dieser offensive Glanz hat seinen taktischen Preis: In der Rückwärtsbewegung wird der Routinier von Trainer Lionel Scaloni fast komplett entbunden. Hat der Gegner den Ball, schont Messi seine Kräfte.

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Damit das System dennoch funktioniert, bedarf es enormer taktischer Disziplin seiner Mitspieler. Lautaro Martinez und Julian Alvarez opfern sich für den Erfolg auf. Das Angriffs-Duo übernimmt die defensive Laufarbeit und stellt das eigene Ego hinten an, obwohl beide bei Top-Klubs wie Inter Mailand und Atletico Madrid absolute Leistungsträger sind. Diese Bereitschaft, für den Kapitän die defensiven Meter abzugrasen, zeugt von einem herausragenden Teamgeist.

Weltmeister-Erfahrung sorgt für unüberwindbare Defensive

Wer bei einer WM den Titel holen will, braucht eine stabile Abwehrreihe. Hier vertraut Nationalcoach Scaloni auf die bewährte Achse, die bereits 2022 den Pokal holte. Das aggressive und zweikampfstarke Mittelfeld-Trio um Alexis Mac Allister, Enzo Fernandez und Rodrigo de Paul erstickt gegnerische Angriffe meist schon im Keim. Sie entfalten ihren echten Wert über ein giftiges, entschlossenes Agieren gegen den Ball.

Auch in der Abwehrkette ist Intensität die Basis des argentinischen Spiels. Mit Cristian Romero räumt ein weiterer Weltmeister kompromisslos ab, während Torhüter Emiliano Martinez bisher einen extrem ruhigen Arbeitsalltag genießt. In den ersten beiden Partien ließ die Defensive kaum etwas zu. Diese perfekte Balance aus offensiver Genialität und defensiver Härte macht Argentinien erneut zum absoluten Titel-Kandidaten.

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