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Alexander Nübel steht vor einer ungewissen sportlichen Zukunft. Während der Torhüter derzeit als dritter Keeper der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA weilt, hat Besiktas Istanbul offiziell Kontakt zum FC Bayern München aufgenommen, um einen möglichen Transfer zu verhandeln.

Offizielle Anfrage aus der Süper Lig

Wie der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, wagt Besiktas einen konkreten Vorstoß auf dem Transfermarkt. Der Istanbuler Traditionsklub hat sich demnach direkt an den deutschen Rekordmeister gewandt, um die Personalie Nübel zu diskutieren. Eine schnelle Einigung gilt jedoch als komplex, da ein massiver Stolperstein das enorme Gehalt des Torhüters ist. Der Schlussmann besitzt in München noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2029, das ihm rund elf Millionen Euro einbringen soll. Auf diese Summe möchte Nübel verständlicherweise nur ungern verzichten. Zudem soll der Keeper von der Idee, in die türkische Süper Lig zu wechseln, ohnehin wenig begeistert sein.

VfB Stuttgart und Bayern planen ohne den Keeper

Klar ist jedoch, dass Nübel nach dem Sommer einen neuen Verein benötigt. Seit seinem Wechsel an die Isar im Jahr 2020 absolvierte er lediglich vier Pflichtspiele für die Münchner. Stattdessen verbrachte er die vergangenen Jahre als Leihspieler bei der AS Monaco und verbrachte zuletzt drei Spielzeiten beim VfB Stuttgart. Bei den Schwaben ist eine weitere Zusammenarbeit vom Tisch, da der Klub in der kommenden Saison auf das eigene Torwart-Talent Dennis Seimen setzt.

Auch eine Rückkehr in den Kasten des FC Bayern ist ausgeschlossen. Mit Jonas Urbig, der aktuell ebenfalls als Trainingsgast mit dem DFB-Team in den USA weilt, haben die Bayern-Bosse bereits den designierten Nachfolger für Manuel Neuer im Blick. Ob Besiktas den hochbezahlten Schlussmann trotz aller Hürden von einem Wechsel an den Bosporus überzeugen kann, werden die kommenden Verhandlungsrunden zeigen.

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