Michael Owen kritisiert Harry Kane: Bayern-Wechsel war ein Fehler
Ex-Profi Michael Owen feiert Harry Kane als besten Stürmer der Welt, kritisiert aber dessen Bayern-Wechsel scharf.
Felix Nmecha spielt sich bei der Weltmeisterschaft 2026 endgültig ins internationale Rampenlicht. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund weckt nach starken Auftritten im DFB-Trikot das konkrete Interesse mehrerer Top-Klubs aus der englischen Premier League. Doch während der Transfer-Poker hinter den Kulissen bereits mächtig Fahrt aufnimmt, sorgen völlig unterschiedliche Berichte über die geforderte Ablösesumme der Schwarz-Gelben für reichlich Verwirrung.
Klar ist: Wer den 25-Jährigen verpflichten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Wie tief genau, darüber scheiden sich aktuell jedoch die Geister. Nach Informationen der Bild haben sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf eine absolute Schmerzgrenze von 120 Millionen Euro festgelegt. Niedrigere Angebote würden an der Strobelallee gar nicht erst angehört werden, eine tatsächliche Einigung könne sogar noch deutlich über dieser Summe liegen.
Einem Bericht des englischen Portals TeamTALK zufolge sieht die interne Bewertung des BVB jedoch anders aus. Demnach peilt der Revierklub zwar ebenfalls einen dreistelligen Millionenbetrag an, sei sich aber durchaus bewusst, dass die 100-Millionen-Marke auf dem aktuellen Markt kaum zu knacken ist. Sollte es zu einem Transfer kommen, müssten die Dortmunder Bosse sehr wahrscheinlich Abstriche machen und eine geringere Ablöse akzeptieren. Zur Einordnung: Im Sommer 2023 überwies der BVB noch rund 30 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg, um sich die Dienste des Achters zu sichern.
Dass Borussia Dortmund in den Verhandlungen entspannt bleiben kann, liegt an einem entscheidenden Detail: Erst im vergangenen Frühjahr hatte Nmecha seinen Vertrag langfristig bis 2030 verlängert. Jeglicher Verkaufsdruck ist damit vom Tisch. Wer den physisch starken Mittelfeldmann loseisen will, muss enorme finanzielle Überzeugungsarbeit leisten.
Während sich Newcastle United aufgrund der hohen Forderungen offenbar bereits aus dem Rennen verabschiedet hat, wittern andere Schwergewichte ihre Chance. Besonders Manchester United und der FC Chelsea sollen die Entwicklung des deutschen Nationalspielers genauestens verfolgen und an einer Verpflichtung feilen. Auch der FC Bayern München wurde in der jüngsten Vergangenheit als potenzieller Abnehmer gehandelt. Angesichts einer Ablöseforderung rund um die 100 Millionen Euro gilt ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister jedoch als höchst unwahrscheinlich.
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