WM 2026: Selbstbewusstes Japan fordert Brasilien im Sechzehntelfinale
Die "Samurai Blue" ziehen ungeschlagen ins Sechzehntelfinale ein und treffen mit viel Bundesliga-Power auf Top-Gegner Brasilien.
Harry Kane spielt eine herausragende Weltmeisterschaft für die englische Nationalmannschaft. Doch während der Stürmer des FC Bayern München von Ex-Profi Michael Owen in den höchsten Tönen gelobt wird, hagelt es gleichzeitig scharfe Kritik an seinem Wechsel in die deutsche Bundesliga.
Mit drei Treffern in den ersten drei WM-Spielen in den USA, Mexiko und Kanada knüpft der englische Kapitän nahtlos an seine starken Leistungen im Trikot des deutschen Rekordmeisters an. Diese Treffsicherheit entlockt einer echten England-Ikone ein gewaltiges Lob, bringt aber auch eine alte Diskussion wieder auf den Tisch. Im Fokus steht dabei der kontroverse Blick von der Insel auf den deutschen Vereinsfußball.
Im Interview mit der britischen „Daily Mail“ fand der ehemalige englische Nationalspieler Michael Owen deutliche Worte für die Qualitäten des 32-Jährigen. Zwar sei der Angreifer kein spektakulärer Spieler wie Lionel Messi oder Kylian Mbappé, die die Fans durch ihre reine Spielweise von den Sitzen reißen. Dennoch sei der Bayern-Star für Owen zweifellos der beste Torjäger der Welt und ohne Zögern Englands bester Stürmer aller Zeiten.
Trotz dieser ultimativen Lobeshymne gibt es einen Aspekt in der Karriereplanung des Angreifers, den der frühere Liverpool-Profi überhaupt nicht nachvollziehen kann: den Transfer im Sommer 2023 von Tottenham Hotspur an die Säbener Straße.
Sein einziger Kritikpunkt an Harry sei der Wechsel nach München, betonte Owen. Zwar schätze er Kanes ausgereiftes Spiel und dessen Fähigkeiten als Vorbereiter sowie Vollstrecker, doch aus Sicht der Karriere sei der Angreifer schlichtweg für Besseres als die Bundesliga geschaffen.
Owen teilte dabei ordentlich gegen das deutsche Fußball-Oberhaus aus. Abgesehen vom FC Bayern sei die Liga ziemlich durchschnittlich. Es sei keine Überraschung, dass der Stürmer in München so viele Tore schieße, da die Mannschaft Woche für Woche den Ballbesitz dominiere und sich unzählige Chancen herausspiele.
Dass der Top-Scorer in München Titel sammeln kann, beeindruckt die englische Legende wenig. Eine nationale Meisterschaft sei nicht sonderlich wertvoll, da die Münchner diese ohnehin fast immer gewinnen würden. Für Owen wäre es deutlich prestigeträchtiger gewesen, wenn sein Landsmann in England geblieben wäre, um sich den Allzeit-Torrekord der Premier League zu sichern.
Einen einzigen Ausweg gibt es jedoch, der den Wechsel nach Deutschland in den Augen des Kritikers rechtfertigen würde. Lediglich der Gewinn der Champions League mit dem FC Bayern würde die Situation verändern – ein Titel, der dem treffsicheren Engländer in seiner Vita bislang noch fehlt.
Die "Samurai Blue" ziehen ungeschlagen ins Sechzehntelfinale ein und treffen mit viel Bundesliga-Power auf Top-Gegner Brasilien.
Deniz Undav führt das neue FIFA-Ranking als bester WM-Stürmer an und lässt dabei selbst Lionel Messi hinter sich.
Manuel Neuer steht nach der Niederlage gegen Ecuador wegen schwacher WM-Statistiken massiv in der Kritik.