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Deniz Undav ist der bislang effizienteste Angreifer der aktuellen Weltmeisterschaft. Laut dem neuen Power Ranking der FIFA lässt der deutsche Nationalspieler absolute Superstars wie Lionel Messi und Kylian Mbappé hinter sich. Ausschlaggebend für diese Spitzenplatzierung ist die herausragende Torquote des Stürmers im bisherigen Turnierverlauf.

Effizienz pur: Warum Undav die WM-Statistik anführt

Obwohl der DFB-Stürmer mit aktuell drei Treffern nicht die alleinige Spitze der WM-Torschützenliste bildet, thront er im datenbasierten Ranking des Weltverbandes ganz oben. Das System wertet verschiedene Leistungsdaten objektiv aus. Der entscheidende Faktor für den Platz an der Sonne: Undav benötigte für seine Tore durchschnittlich weniger als 30 Minuten Einsatzzeit. Mit dieser gnadenlosen Effizienz verweist der Stuttgarter den argentinischen Weltmeister Lionel Messi und den französischen Superstar Kylian Mbappé hauchdünn auf die Plätze.

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Fokus auf Paraguay: El Profe fordert die DFB-Elf

Diese Treffsicherheit wird die deutsche Nationalmannschaft auch im anstehenden Sechzehntelfinale gegen Paraguay dringend benötigen. Die Südamerikaner haben sich nach einem desaströsen Vorrundenaus bei der Copa América vor zwei Jahren eindrucksvoll zurückgemeldet. Vater des Erfolgs ist Gustavo Alfaro. Der argentinische Cheftrainer, der wegen seiner tiefgründigen Analysen nur der Professor genannt wird, führte die Albirroja erstmals seit 16 Jahren wieder zu einer WM-Endrunde. Alfaro kündigte bereits einen massiven Abnutzungskampf an und sieht sein Team gegen die DFB-Auswahl als hochmotivierten Herausforderer.

Störfeuer aus England: Havertz kontert Lineker-Kritik

Während sich das deutsche Team auf das K.o.-Spiel vorbereitet, sorgte Gary Lineker für reichlich Nebengeräusche. Die englische Stürmerlegende bezeichnete die aktuelle DFB-Auswahl in der L’Équipe als eine der schwächsten, die er je gesehen habe, da man bei den vergangenen Turnieren bereits in der Gruppenphase scheiterte. Kai Havertz ließ dieses Störfeuer auf der Abschlusspressekonferenz jedoch völlig kalt und wischte die Kritik des Engländers unbeeindruckt beiseite.

Historisches Jubiläum: Erinnerungen an Mexiko 1986

Vielleicht dient auch ein Blick in die Geschichtsbücher als zusätzliche Motivation vor dem entscheidenden K.o.-Spiel. Heute vor genau 40 Jahren stand das DFB-Team im WM-Finale 1986 in Mexiko. In einem denkwürdigen Endspiel im Aztekenstadion unterlag Deutschland nach einer furiosen Aufholjagd durch Tore von Karl-Heinz Rummenigge und Rudi Völler letztlich mit 2:3 gegen Argentinien. Der alles überragende Diego Maradona lieferte damals die Vorlage zum Siegtreffer. Die aktuelle Generation um Deniz Undav hat nun die Chance, ihre ganz eigene erfolgreiche WM-Geschichte zu schreiben.

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