Argentiniens Leandro Paredes deutet Rücktritt nach WM-Finale an
Nach der Final-Pleite gegen Spanien lässt Leandro Paredes seine Zukunft in der argentinischen Nationalmannschaft offen.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht in der WM-Qualifikation vor einem entscheidenden Duell. Im Heimspiel gegen Norwegen am Freitag in Köln benötigt die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück zwingend einen Sieg, um das Ticket für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien vorzeitig zu lösen und den kräftezehrenden Umweg über die Playoffs abzuwenden.
Nach dem torlosen Unentschieden in Österreich darf sich der zweimalige Weltmeister keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Vor der Kulisse von rund 28.000 Zuschauern ist eine Niederlage tabu, da in diesem Fall der rettende Gruppensieg wohl außer Reichweite wäre. Ein Dreier gegen die Skandinavierinnen würde hingegen alle Zweifel beseitigen und die direkte Teilnahme an der Endrunde garantieren.
Bundestrainer Christian Wück blendet den Gedanken an das Turnier in Südamerika vorerst noch völlig aus. Von einer frühzeitigen Quartiersuche will der abergläubische Ex-Profi nichts wissen, bis die sportliche Hürde endgültig genommen ist. Auch Verteidigerin Sophia Kleinherne verdeutlichte den Fokus der Mannschaft. Die Spielerinnen seien hochmotiviert und wollen die Partie unbedingt gewinnen, um eine Extrarunde von vornherein auszuschließen.
Diese sogenannte Extrarunde hängt wie ein Damoklesschwert über dem internationalen Frauenfußball. Die UEFA hat den Qualifikationsmodus eng an die neu geschaffene Women’s Nations League geknüpft. Maßgeblich vorangetrieben wurde dieses Projekt von UEFA-Frauenfußball-Direktorin Nadine Keßler. Die ehemalige Weltfußballerin wollte damit einseitige Qualifikationsspiele abschaffen und mehr wettbewerbsrelevante Partien schaffen. Nun hat fast jedes Länderspiel direkte Auswirkungen auf die Qualifikation oder den Verbleib im Ligasystem.
Wie anspruchsvoll dieses reformierte Format selbst für die absoluten Top-Teams ist, zeigt ein Blick in die Parallelgruppen. In der Gruppe A3 liefern sich Europameister England und Weltmeister Spanien ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Fußball-Schwergewichte kämpfen nach engen Duellen in Wembley und auf Mallorca erbittert um die Direktqualifikation. Genau wie die DFB-Auswahl wollen auch diese Nationen den unberechenbaren Playoffs, die prominent besetzt sein werden, unbedingt entgehen.
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