ARD zeigt Fußball-WM 2026: Live-Spiele der DFB-Elf und neues TV-Programm
Die ARD präsentiert ihr TV-Programm für die WM 2026 und zeigt zwei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft live.
Die ivorische Nationalmannschaft hat am Freitag offiziell ihren 26-köpfigen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft nominiert. Wer dabei auf die Liste von Deutschlands Gruppengegner blickt, stolpert unweigerlich über prominente Namen aus der Bundesliga: Allen voran RB Leipzigs Shootingstar Yan Diomande wird die Auswahl der Elfenbeinküste beim Turnier anführen.
Mit gerade einmal 19 Jahren hat sich Yan Diomande zu einem absoluten Leistungsträger aufgeschwungen. Der Offensivmann, der im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro aus Leganés zu den Sachsen stieß, ist mit einem geschätzten Marktwert von 75 Millionen Euro der unangefochtene Fixpunkt im Kader der Ivorer. „Dieses Jahr war unglaublich für mich“, ließ das Talent jüngst in einer Medienrunde verlauten. Vom Gewinn des Afrika-Cups über den Einzug in die Champions League bis hin zur WM-Teilnahme absolviert der Youngster derzeit eine Bilderbuchkarriere.
Unterstützt wird er im Nationaldress von weiteren Bekannten aus dem deutschen Oberhaus. So sicherte sich auch der 20-jährige Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim ein Ticket für das wichtigste Fußballturnier der Welt.
Besondere Vorfreude herrscht im ivorischen Lager mit Blick auf den 20. Juni. Dann treffen die Elefanten im kanadischen Toronto um 22 Uhr auf die deutsche Nationalmannschaft. Für Diomande bedeutet das ein Wiedersehen mit seinen Leipziger Teamkollegen David Raum und Ridle Baku. Die Vorzeichen stehen auf Angriff, denn auf dem Vereinsgelände am Cottaweg flogen bereits erste verbale Giftpfeile in Richtung der DFB-Akteure. Dennoch betonte der Senkrechtstarter den großen gegenseitigen Respekt und die sportliche Vorfreude auf den direkten Schlagabtausch.
Eine weitere interessante Personalie im 26-Mann-Aufgebot ist Elye Wahi. Der 23-jährige Stürmer war nach einer schwierigen Phase bei Eintracht Frankfurt im Januar auf Leihbasis zum OGC Nizza gewechselt. In der französischen Ligue 1 fand er zu seiner alten Form zurück und verdiente sich mit sieben Toren in 16 Einsätzen die WM-Nominierung. Auch Inter-Angreifer Ange-Yoan Bonny darf sich nach einem Verbandswechsel auf sein erstes großes Turnier freuen.
Wo es Gewinner gibt, gibt es auch prominente Verlierer: Für die langjährigen Aushängeschilder Wilfried Zaha und Sébastien Haller reichte es nicht für einen festen Kaderplatz. Der ehemalige Dortmunder Haller steht immerhin als einer von fünf Nachrückern auf der Reserveliste.
Die Elfenbeinküste reist zum vierten Mal in ihrer Historie zu einer Weltmeisterschaft. Bislang war für die Westafrikaner stets nach der Vorrunde Schluss. In der starken Gruppe E soll diese schwarze Serie nun reißen. Nach dem Auftaktspiel gegen Ecuador am 14. Juni und dem Kracher gegen Deutschland wartet zum Abschluss der Gruppenphase der Turnier-Neuling Curaçao. Mit geballter Offensivpower und reichlich individueller Klasse stehen die Chancen besser denn je, endlich in die K.o.-Runde einzuziehen.
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