England trifft auf Mexiko: Tuchel klagt über Höhen-Nachteil im WM-Achtelfinale
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel fürchtet vor dem WM-Achtelfinale gegen Mexiko einen Nachteil durch die Höhenluft.
Das WM-Achtelfinale zwischen England und Co-Gastgeber Mexiko steht vor einer kurzfristigen zeitlichen Verlegung. Wegen drohender schwerer Unwetter in Mexiko-Stadt am Sonntag prüfen die Organisatoren laut übereinstimmenden Medienberichten eine deutliche Vorverlegung der Partie.
Eigentlich sollten die Three Lions und El Tri am Sonntag um 18 Uhr Ortszeit (Montag, 2 Uhr MEZ) im legendären Aztekenstadion um das Ticket für das Viertelfinale kämpfen. Doch die düsteren Wetterprognosen zwingen die Verantwortlichen offenbar zum Umdenken. Mexikanische Medien bringen derzeit einen Anpfiff um 12 Uhr mittags ins Spiel. Was für die Turnierplanung eine logistische Herausforderung darstellt, erweist sich für die Anhänger auf der Insel als echter Segen: Statt tief in der Nacht könnten die englischen Fans so bereits ab 19 Uhr zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen mitfiebern. Eine offizielle Bestätigung der FIFA bezüglich der neuen Anstoßzeit steht allerdings noch aus.
Die sportliche Vorbereitung gerät durch die Ungewissheit unweigerlich ins Stocken. Für die von Thomas Tuchel trainierten Briten ist das Duell ohnehin ein körperlicher Härtetest. Um der extremen Höhenluft von über 2200 Metern in der mexikanischen Hauptstadt zu trotzen, reiste der englische Tross bewusst früher an, um zwei volle Tage zur Akklimatisierung zu nutzen. Der englische Verband hielt sich vor dem Abflug bezüglich einer Spielplanänderung jedoch noch bedeckt. Für die mexikanische Auswahl wäre es indes bereits die zweite wetterbedingte Verzögerung in Folge: Schon ihr Sechzehntelfinale gegen Ecuador begann wegen widriger Umstände mit einer Stunde Verspätung.
Das meteorologische Chaos der Endrunde beschränkt sich nicht nur auf Mittelamerika. Auch das französische Nationalteam blickt besorgt auf sein anstehendes Achtelfinale gegen Paraguay in Philadelphia. Rund um den geplanten Anstoß drohen neben brütender Hitze von über 37 Grad Celsius auch schwere Gewitterfronten. Eine Verschiebung oder sogar eine längere Unterbrechung dieser Partie ist ein absolut realistisches Szenario, das die Teams in ihren taktischen Abläufen berücksichtigen müssen.
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