Alphonso Davies peilt WM-Comeback für Kanadas Auftakt gegen Bosnien an
Alphonso Davies kämpft um sein Comeback und hofft auf einen Einsatz im kanadischen WM-Auftaktspiel gegen Bosnien.
Der FC Bayern München und Borussia Dortmund profitieren massiv von der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft. Durch das Club Benefits Programme der FIFA spült die Abstellung der Nationalspieler Millionenbeträge in die Kassen der Bundesliga-Klubs, wobei besonders der deutsche Rekordmeister im internationalen Vergleich zu den absoluten Top-Verdienern gehört.
Laut einer aktuellen Berechnung der DKB fließen für das Turnier garantierte 3,81 Millionen Euro an die Säbener Straße. Damit belegen die Münchner im weltweiten Ranking den zweiten Platz hinter Manchester City, das mit 4,55 Millionen Euro die Liste anführt. Die Grundlage für diesen Geldregen bildet eine festgelegte Entschädigung: Der Weltverband zahlt ab dem 1. Juni für jeden in den 48 WM-Kadern nominierten Profi einen Tagessatz von rund 9.500 Euro aus. Dieses Geld geht an den aktuellen Arbeitgeber sowie anteilig an Vereine, bei denen der Spieler in den vergangenen zwei Jahren unter Vertrag stand.
Neben dem Rekordmeister füllt auch Borussia Dortmund sein Konto ordentlich auf. Rund 2,46 Millionen Euro gehen an die Westfalen, was im internationalen Vergleich immerhin für Rang elf reicht. Überraschend stark vertreten in den Top 20 ist zudem die TSG 1899 Hoffenheim mit erwarteten Einnahmen von 2,07 Millionen Euro. Insgesamt dürfen sich die deutschen Erstligisten über garantierte Zahlungen von gut 21 Millionen Euro freuen. Auch Klubs wie Bayer Leverkusen (1,86 Millionen Euro), Eintracht Frankfurt (1,77 Millionen Euro), der VfB Stuttgart (1,44 Millionen Euro) und RB Leipzig (1,40 Millionen Euro) verzeichnen siebenstellige Einnahmen.
Besonders interessant für Beobachter: Die bisherigen Summen basieren lediglich auf einem theoretischen Ausscheiden der Spieler nach der Gruppenphase. Sollten die abgestellten Akteure mit ihren Nationalmannschaften tiefer ins Turnier vordringen, steigen die Prämien für die heimischen Vereine entsprechend an. Da der Stichtag der Auswertung Ende Mai war und zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle finalen Kader feststanden, dürften sich die finalen Beträge noch verändern. Einzig Vereine wie der 1. FC Heidenheim und der 1. FC Köln gehen gänzlich leer aus, da sie keine Spieler für die Endrunde entsenden.
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