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Dayot Upamecano vom FC Bayern München hat sich bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika zum unumstrittenen Abwehrchef der französischen Nationalmannschaft entwickelt. Vor dem bevorstehenden Viertelfinale gegen Marokko erhält der 27-jährige Innenverteidiger nun höchstes Lob von Nationaltrainer Didier Deschamps und Superstar Kylian Mbappé.

Mbappé und Deschamps adeln den Münchner

Dass die Equipe Tricolore bei dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bislang so überzeugend auftritt, liegt nicht nur an der furiosen Offensive um Michael Olise und Kylian Mbappé. Auch die Defensive steht felsenfest. Im Zentrum des Geschehens: Dayot Upamecano. Die renommierte Zeitung Le Monde feierte den Spieler des FC Bayern kürzlich als den klaren Anführer in Frankreichs Abwehr. Auch sein Trainer Didier Deschamps geriet ins Schwärmen. Er lobte explizit die Zweikampfführung und die immense Bedeutung des Verteidigers für das Aufbauspiel.

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Ein Ritterschlag folgte zudem von höchster Stelle auf dem Platz. In der L'Equipe betonte der pfeilschnelle französische Weltmeister Mbappé, dass sein Landsmann derzeit eine der besten Phasen seiner Karriere erlebe und zu den allerbesten Verteidigern der Welt zähle. Besonders die Mischung aus anfänglicher Schüchternheit und unerschütterlichem Selbstvertrauen auf dem Rasen imponiert dem Stürmer.

Härtetest im Viertelfinale gegen Marokko

Bislang erlebte die französische Hintermannschaft ein vergleichsweise ruhiges Turnier. In der Gruppenphase schonte Norwegen seine Tormaschine Erling Haaland, und auch in den anschließenden K.o.-Spielen gegen Schweden und Paraguay wurde die Abwehr kaum ernsthaft auf die Probe gestellt. Das dürfte sich nun im Viertelfinale ändern.

Mit Marokko wartet ein Gegner, der nach starken Leistungen vor Selbstvertrauen strotzt. Fraglich ist jedoch, ob es zum direkten Duell zwischen Upamecano und Ismael Saibari kommt. Der marokkanische Shootingstar, der künftig ebenfalls das Trikot des deutschen Rekordmeisters tragen wird, ist aktuell angeschlagen.

Deschamps fordert taktische Balance

Trotz der herausragenden defensiven Auftritte will Nationaltrainer Deschamps, der sein Amt nach der Weltmeisterschaft niederlegen wird, an seiner attraktiven Grundausrichtung festhalten. Das oberste Ziel bleibe es, dem Gegner Probleme zu bereiten und das Spiel aktiv zu gestalten. Gleichzeitig mahnte der Erfolgscoach an, bei Ballverlusten weiterhin die gewohnte defensive Stabilität an den Tag zu legen. Mit einem formstarken Upamecano in der Zentrale scheint Frankreich für diese anspruchsvolle Balance bestens gerüstet zu sein.

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